Long Covid: Organschäden bleiben ein Jahr

Jüngere Frauen laut umfassender Studie des UCL Institute of Health Informatics mit Problemen. Die Schädigung der Organe bei COVID-19-Patienten besteht bei 59 Prozent der Patienten auch noch ein Jahr nach den ersten Symptomen.

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Autor: Susanne Breuer

Dies gilt auch für jene Personen, die bei der ersten Diagnose mit dem Virus nicht schwer betroffen waren, zeigt eine Studie zu Long Covid unter der Leitung des UCL Institute of Health Informatics. Diese konzentriert sich auf Patienten mit extremer Atemlosigkeit, kognitiven Dysfunktionen und einer schlechten, mit der Gesundheit in Beziehung stehenden Lebensqualität. Details wurden im „Journal of the Royal Society of Medicine“ publiziert.

536 Patienten mit Long Covid in Studie einbezogen

In die Untersuchung haben die Forscher 536 Patienten mit Long Covid einbezogen. 13 Prozent der Betroffenen wurden bei der ersten Diagnose ins Krankenhaus eingeliefert. Bei 32 Prozent der Teilnehmer handelte es sich um Mitarbeiter von Gesundheitsberufen. Bei 331 Patienten, also 62 Prozent des gesamten Samples, wurden sechs Monate nach der ersten Diagnose Beeinträchtigungen der Organe festgestellt. Bei diesen Patienten wurde sechs Monate später in Oxford eine 40 Minuten lange MRT mittels „CoverScan“ von Perspectum durchgeführt.

Die Ergebnisse bestätigten die Vermutung der Wissenschaftler. 29 Prozent der Patienten mit Long Covid verfügten über eine Beeinträchtigung mehrerer Organe. Anhaltende Symptome und eine verringerte Funktion konnten nach sechs und zwölf Monaten festgestellt werden. 59 Prozent der Betroffenen verfügten zwölf Monate nach der ersten Diagnose über die Beeinträchtigung eines Organs. Laut Forscher Amitava Banerjee stehen die Symptome nach sechs und zwölf Monaten mit dem weiblichen Geschlecht, einem jüngeren Alter und der Beeinträchtigung eines einzelnen Organs in Zusammenhang.

Besserung erst nach einem Jahr

Die Studie weist eine Verringerung der Symptome zwischen dem sechsten und zwölften Monat nach. Die extreme Atemlosigkeit hat sich von 38 auf 30 Prozent der Patienten verringert. Die kognitive Dysfunktion sank von 48 Prozent auf 38 Prozent der Betroffenen und die schlechte Lebensqualität aufgrund von Problemen mit der Gesundheit nahm von 57 Prozent auf 45 Prozent ab. Banerjee zufolge leiden drei von fünf Personen mit Long Covid unter der Beeinträchtigung von mindestens einem Organ. Einer von vier hat eine Beeinträchtigung bei zwei oder mehr Organen. Es gebe jedoch auch Fälle ohne Symptome.

Dem Experten nach sind die Auswirkungen auf die Lebensqualität, die versäumte Arbeitszeit vor allem in Gesundheitsberufen, ein großer Anlass zur Besorgnis für die Betroffenen, aber auch für das Gesundheitssystem und die Wirtschaft. Viele Mitarbeiter in Gesundheitsberufen in dieser Studie hatten keine Vorerkrankungen. Von 172 Personen hatten jedoch 19 Personen nach durchschnittlich 180 Tagen immer noch Symptome und konnten nicht arbeiten. Die Long Covid zugrundeliegenden Mechanismen bleiben laut den Wissenschaftlern weiter nur schwer fassbar.

Quelle:

Pressetext
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