Die Behauptung
Videos sollen Menschen zeigen, die alle gleichzeitig aufgrund von Impfungen Herzinfarkte erlitten.
Unser Fazit
Die Videos zeigen Opfer der Massenpanik während einer Halloween-Feier in Seoul.
Es ist an sich ja schon schlimm genug, wenn Impfgegner bei jedem Tod oder schweren Erkrankung einer bekannten Persönlichkeit ohne jedes Hintergrundwissen behaupten, dass die COVID-19 Impfungen daran schuld seien. Noch geschmackloser wird es bei den Todesopfern einer Massenpanik in Seoul, die natürlich auch an Impfungen oder sogar durch HAARP gestorben sein sollen.
Die Behauptungen
Hier beispielsweise postet jemand auf Twitter ein Video, welches auf der Straße liegende Menschen und Sanitäter zeigt, zusammen mit der Behauptung, dass die Menschen an Impfungen starben:

QAnon-Anhänger setzen dabei noch eines drauf: Natürlich muss es an gezielten, tödlichen Strahlen liegen:

Die traurige Lösung: Eine Massenpanik in Seoul
Die beiden Videos, von denen behauptet wird, sind erst seit dem vergangenen Wochenende im Netz zu finden und stammen nachweislich aus Seoul, sehr gut erkennbar an den Geschäften im Hintergrund (siehe HIER und HIER auf Google Street View).

Beide Videos entstanden an zwei Orten, die nahe der Itaewon World Food Street liegen, wo sich in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober (Ortszeit) während einer Halloween-Feier eine Massenpanik mit mehr als 150 Toten ereignete.

Zahlreiche andere Videos (siehe HIER und HIER und HIER und HIER) zeigen ebenfalls die Rettungsmaßnahmen.
Fazit
Die Impfquote in Südkorea ist recht hoch, sodass es sogar fast Sinn ergibt, wenn jemand sagt, dass XY Geimpften dies oder jenes geschehen ist… was aber natürlich impliziert, dass etwas nur geschehen sei, weil die Personen geimpft sind, was absoluter Humbug ist, besonders bei einem tragischen Ereignis wie einer Massenpanik, wie sie in Seoul geschah.
Es zeugt also schon von einer besonderen Form der Geschmacklosigkeit, wenn Impfgegner die Toten und Verletzten einer Massenpanik für ihre Agenda ausnutzen.
Auch interessant: In den sozialen Medien kursiert derzeit die Behauptung, australische Landwirte würden vom DPI (The Department of Primary Industries) gezwungen, ihre Rinder mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen. Diese Impfungen sollen zu vielen Todesfällen geführt haben.
– In Australien sind noch keine mRNA-Impfstoffe für Rinder zugelassen
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

