Süßungsmittel Stevia, Xylit & Erythrit – Gut für die Diät, schlecht fürs Klima?

Viele Menschen essen gerne etwas Süßes. Alternative Süßungsmittel liegen voll im Trend! Aber: Was machen sie mit Klima, Umwelt und dem Körper? SWR Ökocheckerin Katharina schaut genauer hin!

Ein Moment Ihrer Zeit für die Wahrheit.

In einer Welt voller Fehlinformationen und Fake News ist es unser Auftrag bei Mimikama.org, Ihnen zuverlässige und geprüfte Informationen zu liefern. Tag für Tag arbeiten wir daran, die Flut an Desinformation einzudämmen und Aufklärung zu betreiben. Doch dieser Einsatz für die Wahrheit benötigt nicht nur Hingabe, sondern auch Ressourcen. Heute wenden wir uns an Sie: Wenn Sie die Arbeit schätzen, die wir leisten, und glauben, dass eine gut informierte Gesellschaft für die Demokratie essentiell ist, bitten wir Sie, über eine kleine Unterstützung nachzudenken. Schon mit wenigen Euro können Sie einen Unterschied machen.

Stellen Sie sich vor, jeder, der diese Zeilen liest, würde sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen – gemeinsam könnten wir unsere Unabhängigkeit sichern und weiterhin gegen Fehlinformationen ankämpfen.

So kannst Du unterstützen:

PayPal: Für schnelle und einfache Online-Zahlungen.
Steady oder Patreon: für regelmäßige Unterstützung.

Autor: Claudia Spiess

SWR Ökochecker: https://www.youtube.com/watch?v=vMuEM0NPVYo

Süßes Essen ohne schlechtes Gewissen – Zuckeralternativen liegen im Trend

Vom Gebäck über Kaffeespezialität bis hin zum Kaltgetränk: Viele Menschen verzehren gerne irgendwann am Tag etwas Süßes. Was die meisten wohl mittlerweile wissen: Herkömmlicher Zucker fördert Karies, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alternative Süßungsmittel liegen deswegen voll im Trend! Sie versprechen „natürlichen Ursprungs“ und „viel gesünder als Zucker“ zu sein; ja, sogar die Zähne vor Karies zu schützen. Wenig bis keine Kalorien sollen darin stecken, trotz starker Süßkraft.

Wir wollen wissen, was hinter den alternativen Süßungsmitteln genau steckt, wo sie herkommen, ob sie halten, was sie versprechen und vor allem: Was machen sie mit Klima, Umwelt und dem Körper? Ökocheckerin Katharina schaut genauer hin!

Süßungsmittel bei Klima- und Umweltbilanz kritisch

Der Süßstoff auf Basis von Stevia und die Zuckeraustauschstoffe Xylit und Erythrit sind hochverarbeitete und industriell produzierte Süßungsmittel. Von ihrem pflanzlichen Ursprung bleibt am Ende nicht viel übrig. Alle drei dieser Süßungsmittel sind außerdem keine regionalen Produkte und immer mit Transportemissionen verbunden.

Der „Birkenzucker“ Xylit und auch Erythrit werden nicht in Deutschland produziert, kommen meist aus Finnland oder China und werden unter Umständen auf Basis von genmanipuliertem Mais hergestellt.

Bio-Siegel ist hilfreich bei der Auswahl

Hier sollte man auf das Bio-Siegel achten, dann kommen die Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau ohne Pestizide und Genmanipulation. Steviolglycoside werden zwar in Deutschland produziert, die Pflanze Stevia Rebaudiana, aus der die für den süßen Geschmack verantwortlichen Verbindungen gewonnen werden, gedeiht aber weniger gut in unseren Breitengraden. Sie muss deswegen ebenfalls importiert werden.

Beim Anbau in Südeuropa ist es ein geringeres ökologisches Problem, in China sind aufgrund des feuchten Klimas viele Pflanzenschutzmittel nötig. Auch Steviapflanzen gibt es aus biologischem Anbau. In verarbeiteten Lebensmitteln mit Bio-Siegel darf allerdings nur Erythrit als Zusatzstoff enthalten sein, für Steviolglycoside und Xylit gibt es keine Zulassung.

Weiterführende Links
• DLG – Matthias Saß (2015): Steviolglycoside – Kompaktwissen DLG-Expertenwissen 14/2015
• Verbraucherzentrale (2021): Kokosblüten-, Birkenzucker, Stevia & Co. kein sinnvoller Zuckerersatz
• Prof. Dr. Stephan Martin (2021): Süßstoff statt Zucker? Zum Abnehmen bringt das offenbar wenig
• Ärzteblatt (2019): Süßer Irrtum: Welchen Nutzen haben künstliche Süßstoffe?

Das könnte dich auch interessieren: Legales Marihuana senkt Gesundheitskosten

Unterstützen 🤍

FAKE NEWS BEKÄMPFEN

Unterstützen Sie Mimikama, um gemeinsam gegen Fake News vorzugehen und die Demokratie zu stärken. Helfen Sie mit, Fake News zu stoppen!

Mit Deiner Unterstützung via PayPal, Banküberweisung, Steady oder Patreon ermöglichst Du es uns, Falschmeldungen zu entlarven und klare Fakten zu präsentieren. Jeder Beitrag, groß oder klein, macht einen Unterschied. Vielen Dank für Deine Hilfe! ❤️

Mimikama-Webshop

Unser Ziel bei Mimikama ist einfach: Wir kämpfen mit Humor und Scharfsinn gegen Desinformation und Verschwörungstheorien.

Abonniere unseren WhatsApp-Kanal per Link- oder QR-Scan! Aktiviere die kleine 🔔 und erhalte eine aktuelle News-Übersicht sowie spannende Faktenchecks.

Link: Mimikamas WhatsApp-Kanal

Mimikama WhatsApp-Kanal

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.


2) Einzelne Beiträge (keine Faktenchecks) entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und
wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kämpfe mit uns für ein echtes, faktenbasiertes Internet! Besorgt über Falschmeldungen? Unterstütze Mimikama und hilf uns, Qualität und Vertrauen im digitalen Raum zu fördern. Dein Beitrag, egal in welcher Höhe, hilft uns, weiterhin für eine wahrheitsgetreue Online-Welt zu arbeiten. Unterstütze jetzt und mach einen echten Unterschied! Werde auch Du ein jetzt ein Botschafter von Mimikama

Mehr von Mimikama

Mimikama Workshops & Vorträge: Stark gegen Fake News!

Mit unseren Workshops erleben Sie ein Feuerwerk an Impulsen mit echtem Mehrwert in Medienkompetenz, lernen Fake News und deren Manipulation zu erkennen, schützen sich vor Falschmeldungen und deren Auswirkungen und fördern dabei einen informierten, kritischen und transparenten Umgang mit Informationen.