Trojaner „Vultur“: Gefahr im digitalen Untergrund

Gefälschte App von McAfee entpuppt sich als Dieb von Bankdaten

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Autor: Hildegard O.

In der digitalen Welt lauern viele Gefahren, doch eine der neuesten Bedrohungen kommt als Helfer getarnt: Eine gefälschte McAfee-Antiviren-App für Android, die in Wirklichkeit ein gefährlicher Banking-Trojaner ist. Das unter dem Namen „Vultur“ bekannte Schadprogramm hat es speziell auf Bankdaten abgesehen und nutzt eine besonders heimtückische Methode, um auf die Smartphones seiner Opfer zu gelangen.

Die Masche: Phishing mit Folgen

Der Angriff beginnt mit einer Phishing-Taktik: Nutzerinnen und Nutzer erhalten eine Nachricht, die vor einer angeblich nicht autorisierten Transaktion warnt. Wer auf diese Nachricht reagiert und die angegebene Nummer anruft, wird aufgefordert, eine angebliche Version der Antiviren-App von McAfee herunterzuladen. Ein zweiter Link führt auf die Downloadseite der Schadsoftware. Die zunächst harmlos erscheinende Dropper-App ermöglicht den Angreifern weitreichenden Zugriff auf das Gerät des Opfers, das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen in Banking-Apps und den Zugriff auf sensible Daten.

Warum Vultur schwer zu erkennen ist

Die neueste Variante von Vultur ist besonders raffiniert und schwer zu erkennen. Einmal installiert, kann die Malware verschiedene Aktionen auf dem infizierten Smartphone ausführen, von der Anzeige irreführender Benachrichtigungen bis hin zur Deaktivierung des Geräteschutzes. Ihr Ziel ist es, unbemerkt zu bleiben, während sie wertvolle Informationen, insbesondere Bankdaten, sammelt. Seit ihrem Erscheinen im Jahr 2021 hat die Malware bereits 122 Banking-Apps in 15 Ländern angegriffen und gehört zu den Top 10 der aktivsten Schadprogramme.

Prävention: Ein wachsames Auge

Der beste Schutz vor solchen Angriffen ist Vorsicht. Banken würden niemals per SMS zur Installation von Apps auffordern. Nutzerinnen und Nutzer sollten Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunterladen und immer prüfen, welche Berechtigungen eine App auf ihrem Gerät verlangt. Es ist wichtig, auf Anzeichen zu achten, die auf eine Dropper-App hindeuten könnten, und bei jeder Aufforderung zur Installation von Software aus unbekannten Quellen skeptisch zu sein.

Fragen und Antworten zum Thema Schadsoftware:

Frage 1: Wie gelangt der Trojaner Vultur auf Smartphones?
Antwort 1: Über Phishing-Anrufe oder Smishing-Nachrichten, in denen Nutzerinnen und Nutzer dazu verleitet werden, eine gefälschte Antiviren-App von McAfee zu installieren.

Frage 2: Was macht Vultur so gefährlich?
Antwort 2: Vultur kann Bankdaten stehlen, Sicherheitsmaßnahmen umgehen und ist schwer zu erkennen.

Frage 3: Wie kann ich mich schützen?
Antwort 3: Indem man bei unbekannten Anrufen oder Nachrichten misstrauisch wird, App-Berechtigungen überprüft und Apps nur von vertrauenswürdigen Quellen herunterlädt.

Frage 4: Was sind Dropper-Apps?
Antwort 4: Apps, die unter falschem Namen auftreten, um Schadsoftware zu verbreiten.

Frage 5: Warum ist Achtsamkeit wichtig?
Antwort 5: Weil vorbeugende Maßnahmen und das Wissen über solche Angriffe der beste Schutz sind.

Fazit

Die Bedrohung durch Schadsoftware wie den Trojaner Vultur unterstreicht die Notwendigkeit eines bewussten und vorsichtigen Umgangs mit digitalen Medien. Wachsamkeit und vorbeugende Maßnahmen sind unerlässlich, um sich vor solch raffinierten Angriffen zu schützen. Zu wissen, wie solche Angriffe funktionieren und was man dagegen tun kann, ist der Schlüssel zur Sicherheit in der digitalen Welt. Es ist wichtig, sich laufend zu informieren und bewusst zu entscheiden, welchen Anwendungen man vertraut und welchen man Zugang zu persönlichen Daten gewährt.

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Quelle: futurezone

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