Warnung vor der Fake-Domain-Masche!

Betrüger locken mit betrügerischen Fake-Domain-Angeboten

Autor: Hildegard O.

In einer Welt, in der die Online-Präsenz eines Unternehmens entscheidend für seinen Erfolg ist, haben Betrüger eine neue Masche entwickelt („Fake-Domains“), um ahnungslose Website-Betreiber:innen zu täuschen. Viele haben kürzlich E-Mails von einer angeblichen Firma namens „DNS EU“ erhalten. Diese E-Mails suggerieren, dass ein „Registrierungsantrag“ für eine Domain, die der eigenen sehr ähnlich ist, eingegangen sei. Die Empfänger werden dazu gedrängt, diese ähnliche Domain für € 297,50 zu erwerben, um angeblich ihre Online-Präsenz und Auffindbarkeit zu schützen. Doch Vorsicht: Dieses Angebot ist ein klarer Betrugsversuch.

Die Betrugsmasche „Fake-Domain“ im Detail

Das betrügerische Schreiben behauptet, dass ein „Dritter“ versucht, eine Domain zu registrieren, die nur geringfügig von der eigenen abweicht, indem lediglich die Top-Level-Domain (wie .at, .net, .com etc.) geändert wird. Den Empfängern wird das Vorkaufsrecht zu einem überhöhten Preis angeboten, um angeblich das Risiko zu mindern, dass jemand anderes die ähnliche Domain erwirbt und somit das eigene Geschäft negativ beeinflusst.

Erkennungsmerkmale und Schutzmaßnahmen

Eine gründliche Überprüfung offenbart schnell, dass „DNS EU“ kein legitimes Unternehmen ist. Ein deutliches Warnsignal ist das Fehlen von wesentlichen Informationen wie einem Impressum auf ihrer Webseite http://dnseu.org. Um sich vor solchen Betrugsversuchen mit Fake-Domains zu schützen, wird empfohlen, bei Unsicherheit bezüglich der Echtheit solcher E-Mails nach Warnungen im Internet zu suchen oder die E-Mail zur Überprüfung an die Watchlist Internet zu melden. Zudem sollte man vorsichtig sein mit Links und Anhängen von unbekannten Absendern und in Erwägung ziehen, die eigene Domain unter verschiedenen Top-Level-Domains zu registrieren, um Missbrauch vorzubeugen.

Was tun, wenn man bereits gezahlt hat?

Falls man bereits auf das betrügerische Angebot eingegangen ist, gibt es noch Möglichkeiten, zu reagieren: Man sollte umgehend seine Bank kontaktieren, um zu versuchen, die Zahlung rückgängig zu machen. Zusätzlich ist es ratsam, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, um rechtliche Schritte gegen die Betrüger einzuleiten.

Fragen und Antworten zum Thema Betrugsprävention:

Frage 1: Wie erkenne ich betrügerische Fake-Domain-Angebote?
Antwort 1: Achten Sie auf fehlende Unternehmensinformationen, ungewöhnlich hohe Preise, Druckausübung und überprüfen Sie die Glaubwürdigkeit durch Internetrecherche.

Frage 2: Was sollte ich tun, wenn ich eine verdächtige E-Mail erhalten habe?
Antwort 2: Ignorieren Sie Angebote aus solchen E-Mails, klicken Sie nicht auf Links/Anhänge und melden Sie die E-Mail bei relevanten Überwachungsstellen wie der Watchlist Internet.

Frage 3: Kann ich meine Domain auf irgendeine Weise schützen?
Antwort 3: Ja, indem Sie Ihre Domain unter verschiedenen Top-Level-Domains registrieren, um Missbrauch durch ähnliche Domains zu verhindern.

Frage 4: Was sind die ersten Schritte, wenn ich auf einen Betrug hereingefallen bin?
Antwort 4: Kontaktieren Sie Ihre Bank, um die Zahlung zu stoppen, und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Frage 5: Wie kann ich sicherstellen, dass mein Online-Geschäft geschützt ist?
Antwort 5: Bleiben Sie informiert über gängige Betrugsmethoden, nutzen Sie Sicherheitsdienste für Websites und überwachen Sie regelmäßig Ihre Online-Präsenz.

Fazit

Die zunehmende Raffinesse von Online-Betrügereien erfordert von Website-Betreibern ein hohes Maß an Wachsamkeit. Die Fake-Domain-Masche von „DNS EU“ ist nur ein Beispiel dafür, wie Kriminelle versuchen, aus der Unwissenheit und Sorglosigkeit von Internetnutzern Kapital zu schlagen. Durch Aufklärung, präventive Maßnahmen und die Bereitschaft, bei Verdacht schnell zu handeln, können jedoch viele dieser Betrugsversuche erfolgreich abgewehrt werden. Es ist entscheidend, dass jeder, der online tätig ist, sich der Risiken bewusst ist und weiß, wie er sich und sein Geschäft schützen kann.

Um stets über die neuesten Betrugsmaschen informiert zu bleiben und wie man sich davor schützen kann, empfehlen wir, sich für den Mimikama-Newsletter unter Newsletter anzumelden und unsere Online-Vorträge und Workshops zu besuchen, die Sie unter Online Vortrag finden können.

Quelle: watchlist-internet

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