Phishing und Datenklau-Warnung

Warnung vor dieser FinanzOnline-Mail

Betrüger geben sich als österreichisches Finanzministerium aus und versuchen, an persönliche Daten von Nutzern zu gelangen.

Tom Wannenmacher

Eine Steuerrückzahlung über 578,99 Euro wird derzeit vielen Österreichern via „FinanzOnline“ in Aussicht gestellt.
Der Betreff (sic!) „Letzte Warnung! Sie erhalten eine Steuerr?ckerstattung“

Hinweis: Diese E-Mail stammte nicht von FinanzOnline, sondern von Cyberkriminellen, die sich als „FinanzOnline“ ausgeben! Mit dieser fiesen Masche, versucht man an die jeweiligen Login-und persönlichen Daten des Empfängers zu gelangen.

Es handelt sich aktuell um diese E-Mail:

Screenshot der gefälschten E-Mail von FinanzOnline
Screenshot der gefälschten E-Mail von FinanzOnline

Der Inhalt als Wortlaut (sic!)
Sehr geehrter Herr/Frau,
nach der letzten jahrlichen Berechnung Ihrer Steueraktivitat haben wir festgestellt, dass Sie Anspruch auf eine Ruckerstattung haben.
Ihre Ruckerstattung betragt 578,99 Euro.*
Um Ihre Ruckerstattung zu erhalten, bitten wir Sie, Ihre Angaben zu uberprufen und zu bestatigen. Ihre Steuerruckerstattung kann Ihrem Bankkonto nur gutgeschrieben werden, wenn uns die korrekten Informationen vorliegen.
Gehen Sie zu FinanzOnline, um Ihren Antrag einzureichen.
Mit freundlichen Gru?en,
FinanzOnline


* Hinweis-Mimikama: Der Betrag kann an dieser Stelle auch variieren. Aktuell ist auch ein Betrag mit 564,94 Euro in Umlauf!

Kann auch so aussehen:

Screenshot der gefälschten E-Mail von FinanzOnline / ID-Austria
Screenshot der gefälschten E-Mail von FinanzOnline / ID-Austria

Das Finanzministerium hat auf diese gefälschte E-Mail bereits reagiert und schreibt:

Der enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite im Stil von FinanzOnline, die zur Eingabe von persönlichen Daten wie IBAN auffordert. Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten E-Mails Fälschungen darstellen.

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein E-Mail mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

  • Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
  • Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
  • Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
  • Das BMF empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen!

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

Seitens des BMF wurden bereits Maßnahmen gegen diesen Betrugsversuch veranlasst.

Quelle: BMF

Passend zum Thema:
Deutschland: Fake-SMS vom Finanzamt / Gefälschte SMS im Namen des Bundesministeriums der Finanzen führt zu Phishingseiten


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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