„Hallo Mama / Papa“ sind oft die ersten Worte der Nachrichten, die einen Betrug über WhatsApp einläuten. Das Handy sei defekt oder verloren gegangen. Die Anschaffung eines neuen Handys soll daher die fremde Rufnummer argumentieren. Dass es auch möglich wäre, eine neue SIM-Karte mit der alten Nummer zu bekommen, lassen wir mal dahingestellt.
In den Folgenachrichten geht es immer darum, dass ein Geldbetrag dringend überwiesen werden müsste. Die Betrüger geben verschiedene Vorwände an, warum sie das nicht selbst erledigen können. Und so werden die Eltern oder Großeltern gebeten, einzuspringen. Was sie für ihre vermeintlichen Sprösslinge dann auch tun.
Opfer oft ältere Menschen
Sehen wir uns Polizeimeldungen an, erkennen wir, dass es sich bei den Opfern oftmals um ältere Menschen – Senioren – handelt. Jene, die vielleicht nicht gar so firm sind in Sachen Technik oder auch nicht so viel von diversen Betrugsmaschen mitbekommen. Aber auch wenn: Sobald die Tochter, der Sohn oder gar das Enkelkind in der Klemme steckt, will – nein, MUSS man doch helfen, ohne groß zu fragen.
Auch, wenn einem die Nachrichten vielleicht sogar seltsam vorkommen, darüber denkt man in diesem Moment wohl gar nicht nach. Man möchte erstmal helfen, fragen kann man hinterher. – Und genau das wissen die Betrüger und nutzen es schamlos aus.
Täglich forsten wir auch Polizeimeldungen durch. Und täglich sehen wir hier neue Meldungen zu der Betrugsmasche. Und leider müssen wir feststellen, dass sie immer noch höchst erfolgreich ist. Was auffällt: Die Opfer sind oftmals ältere Menschen.
Berichte zu WhatsApp-Betrug
Erst heute stoßen wir auf Anhieb auf einige Meldungen des gestrigen Tages:
- 68-Jährige überweist vierstelligen Eurobetrag
- 71-Jährige erkennt Betrug noch rechtzeitig
- 72-Jährige durchschaute die Masche
- 76-Jähriger überweist Eurobetrag im vierstelligen Bereich
- 73-Jährige überweist vierstelligen Eurobetrag
- 80-Jährige tätigt zwei Überweisungen über vierstelligen Eurobetrag
Diese Liste lässt sich bedauerlicherweise tagtäglich weiter fortsetzen.
Warnt eure älteren Verwandten und Bekannten
Wer tagtäglich im Internet unterwegs ist, hat von dieser Betrugsmasche sicherlich schon Wind bekommen. Viele Nutzer fragen sich auch, wie man „so blöd“ sein kann, darauf hereinzufallen. Doch wie schon gesagt: Die Sorge um den Nachwuchs und das Bedürfnis, schnell mal helfen zu wollen, überwiegt in vielen Fällen.
Darum liegt es nun an euch: Warnt eure Eltern, eure Großeltern, die Senioren von nebenan, …
SPEICHERN, KOPIEREN, TEILEN!
An dieser Stelle haben wir für euch ein Bild erstellt, das ihr kopieren und beispielsweise via WhatsApp weiterleiten könnt. Es soll eure Eltern und Großeltern davor schützen, nicht auch Opfer dieser fiesen Masche zu werden.

Wir wären froh, wenn wir vor dieser Betrugsmasche bald nicht mehr warnen müssten. Je mehr hier präventiv informiert wird, umso eher lassen sich die täglichen Fälle und Meldungen dazu vermeiden.
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

