Fast zwei Millionen Windows-Computer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mit einem veralteten Betriebssystem im Internet unterwegs. Diese erschreckende Zahl offenbart eine alarmierende Sicherheitslücke in der digitalen Infrastruktur dieser Länder. Das am häufigsten eingesetzte unsichere Betriebssystem ist Windows 7, das seit Jahren keine Updates mehr erhält, gefolgt von Windows 8 bzw. 8.1 und sogar Windows XP. Dies stellt nicht nur für Privatanwender, sondern auch für Unternehmen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Screenshot Presseportal
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Bildrechte: ESET Deutschland GmbH

Risiken veralteter Windows-Betriebssysteme

Der Einsatz dieser „Betriebssystem-Dinosaurier“, wie Thorsten Urbanski von ESET sie nennt, birgt enorme Risiken. Fehlende Sicherheitsupdates machen diese Systeme zu einem leichten Ziel für Cyberkriminelle. Eine einzige ungeschützte Sicherheitslücke kann ausreichen, um einen Rechner zu kapern, private Daten zu stehlen oder das Gerät in ein Botnetz einzubinden. Für Unternehmen, die sich immer noch auf solche Systeme verlassen, können die Folgen besonders teuer werden. Dabei sind nicht nur die direkten Schäden durch Hackerangriffe zu berücksichtigen, sondern auch mögliche Versicherungsprobleme, da veraltete Systeme nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

Wege zu mehr Sicherheit

ESET empfiehlt dringend, auf neuere Betriebssysteme wie Windows 10 oder 11 umzusteigen oder sogar eine Linux-Distribution in Betracht zu ziehen. Dieser Wechsel ist nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern eine Notwendigkeit für die Sicherheit. Darüber hinaus sind regelmäßige Updates von Betriebssystemen und Software sowie der Einsatz moderner Internet-Sicherheitslösungen unerlässlich. Diese Maßnahmen bieten Schutz vor Malware und anderen Cyberbedrohungen, insbesondere wenn für eine bestimmte Software noch kein Update verfügbar ist.

Fragen und Antworten:

Frage 1: Warum stellen veraltete Betriebssysteme ein Sicherheitsrisiko dar?
Antwort 1: Veraltete Betriebssysteme erhalten keine Sicherheitsupdates mehr, was sie anfällig für Malware und Hackerangriffe macht. Sie bieten Cyberkriminellen leichte Ziele, um Systeme zu kapern und Daten zu stehlen.

Frage 2: Wie können sich Unternehmen schützen?
Antwort 2: Unternehmen sollten auf aktuelle Betriebssysteme umsteigen, diese regelmäßig aktualisieren und moderne Internet-Sicherheitssoftware einsetzen. Diese Maßnahmen helfen, sich gegen die neuesten Cyber-Bedrohungen zu wappnen.

Frage 3: Welche Alternativen zu Windows-Betriebssystemen gibt es?
Antwort 3: Neben den aktuellen Windows-Versionen können auch Linux-Distributionen eine sichere Alternative darstellen. Sie sind oft weniger anfällig für Viren und bieten vielfältige Anpassungsmöglichkeiten.

Fazit

Der Einsatz veralteter Windows-Betriebssysteme stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Dieses Risiko betrifft Millionen von Anwendern und Unternehmen. Der Umstieg auf aktuellere und sicherere Betriebssysteme ist dringender denn je. Auch Anwender sollten die regelmäßige Aktualisierung ihrer Software und den Einsatz moderner Sicherheitslösungen nicht vernachlässigen.

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Quelle: presseportal

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