Die Maschen von Betrügern werden immer kreativer. So bleibt das Geld beim so genannten Cash-Trapping sang und klanglos einfach im Geldautomaten “kleben”.
Wie ‘Chip’ informiert, bleibt die Betrugsmasche des “Cash-Trappings” weiterhin aktuell.
Seit einigen Jahren existiert die Masche des Cash-Trappings und zielt auf Nutzer von Geldautomaten ab.
Doch was genau ist Cash-Trapping?
Die Polizei bezeichnet diese Betrugsmasche als besondere Form des Diebstahls, denn über den Geldausgabeschacht wird ein täuschend echter Verschluss geklebt.
Innen ist dieser Verschluss mit Klebefolie versehen, sodass das Geld daran gehindert wird, vom Automaten wieder eingezogen zu werden.
So bleiben die Geldscheine im Ausgabeschacht kleben und die Betrüger holen sich das Geld, nachdem die Kunden die Bank verlassen haben.
Ein Beispiel:
Obwohl der Geldautomat einwandfrei funktioniert, denkt der Bankkunde, er erhält sein abgehobenes Geld nicht, da der Geldauswurf nicht geöffnet wird.
Nach einer Weile erscheint der Hinweis einer Störung, hier verlassen die meisten Kunden die Bank, um sich einen anderen Automaten zu suchen.
Der Dieb entfernt dann die Blende mit den “festgeklebten” Geldscheinen und verschwindet.
Wie schützt man sich vor dieser Masche?
- Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken.
- Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Ist dies nicht möglich, rufen Sie ggf. per Handy bei der Bank an.
- Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten von Banken.
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Quelle: Chip, Polizei Beratung
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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