Wenn das Jagdwild nicht freiwillig vor die Flinte des Jägers will, werden diverse Lockmittel benutzt. Die gezeigte Methode wird tatsächlich angewandt.
Wir bekamen einige Anfragen, ob das gezeigte Bild und die Beschreibung zueinander passen:
Screenshot mimikama.org
„Für die „fröhliche Jagd“ vorbereitet …..
Wer lässt sich so einen Mist einfallen? Jäger im Sinne von Wald inkl. Bäume in Ordnung halten u nur im Einklang der Natur handeln, gehe ich noch mit. Aber Spaß???? Ihr seid doch widerwärtig!“
Echte Lockmethode
Allerdings entstand dieses Bild nicht in Deutschland, sondern in Frankreich. Die französische Seite „Anymal“ veröffentlichte jenes Bild auf Facebook. Dazu schreiben sie, dass in Teilen Frankreichs jene Jagdmethode noch erlaubt sei: Die Entern werden in Käfige gesteckt, die auf Stelzen stehen, deren lautes Geschnatter lockt andere Enten an, die dann von den Jägern beim Überflug geschossen werden.
Hier ein Video diesbezüglich:
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Die auf dem Bild gezeigte Methode darf in Deutschland nicht angewandt werden, wird aber beispielsweise in Teilen Frankreichs, Spanien, Portugal und Afrika praktiziert. Doch das Prinzip, Enten mit anderen Enten zu locken, wird auch in Deutschland angewandt, wenn auch nicht in kleinen Käfigen. Die Lockenten schwimmen bei der „Pooljagd“ auf einem See, um andere Enten anzulocken.
Die Methode, mittels lebenden Enten zu jagen, ist als Solches legal, aber für die meisten Jäger zu umständlich, da es einfacher und günstiger ist, Enten mittels Plastikenten und Lockpfeife vors Gewehr zu bekommen.
Fazit
Das Bild ist kein Fake, sondern eine tatsächliche Jagdmethode, wenn auch nicht in Deutschland.
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Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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