💬Wie geraten Nutzer unbemerkt in Abo-Fallen? Antworten finden Sie im Leitfaden Abo-Fallen.
Wer kennt es nicht? Das Smartphone zeigt einen verpassten Anruf an, doch die Nummer kommt einem so gar nicht bekannt oder vielleicht sogar unseriös vor. Ein Service, der eine Überprüfung von Telefonnummern anbietet, ist in solchen Fällen natürlich hilfreich. Hier setzt auch reversera.com/de an. Angeblich können Nummern hier ganz einfach eingegeben werden und anschließend sollen Besitzerin oder Besitzer der Nummer angezeigt werden.
Unser Kooperationspartner Watchlist Internet hat den Dienst mit einer frei erfundenen Nummer getestet. Obwohl die Nummer nicht existiert, wurde trotzdem behauptet, dass ein Ergebnis vorliegen würde!
Trotz erfundener Nummer zeigt reversera.com/de ein Ergebnis
Achtung! Versteckte Kosten
Um die angeblichen Details zur Nummer und den Personen hinter der Nummer einsehen zu können, wurden wir im nächsten Schritt aufgefordert, 50 Cent per Kreditkarte zu bezahlen. Von weiteren Kosten ist im Checkout-Prozess weit und breit keine Rede. Erst das Scrollen bis an den unteren Bildschirmrand offenbart einen versteckten Kostenhinweis!
Versteckte Kosten auf reversera.com/de
Folgender versteckter Kostenhinweis ist hier zu finden:
In der Regel fällt Ihnen der Betrug erst auf, wenn die Kriminellen die erste Abo-Gebühr abbuchen. Da dieser Vertrag nicht rechtmäßig ist, können Sie sich Ihr Geld zurückholen:
Suchen Sie auf der Kreditkartenabrechnung nach Kontaktdaten.
Kontaktieren Sie den Abo-Anbieter schriftlich und kündigen Sie das Abo. Fordern Sie eine sofortige Rückbuchung der Beträge. Weisen Sie darauf hin, dass der Vertrag nicht rechtmäßig geschlossen wurde. Sie wurden bewusst getäuscht und nicht eindeutig hingewiesen, dass Sie ein Abo abschließen.
Geht der Abo-Anbieter nicht auf Ihre Forderungen ein, kontaktieren Sie Ihr Kreditkarteninstitut. Fordern Sie eine Rückerstattung aller Beträge und verweisen Sie auf § 67 Zahlungsdienstleistungsgesetz 2018. Dieses Gesetz besagt, dass Beträge, die ohne Ihre Zustimmung abgebucht wurden (z. B. Beträge, auf die beim Kauf nicht ausreichend hingewiesen wurde), vom Zahlungsdienstleister zurückerstattet werden müssen.
Klären Sie, ob Ihre Kreditkarte gesperrt werden sollte.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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