Auf Facebook sind wir auf betrügerische Werbeanzeigen (Gesponserte Anzeige) gestoßen, insbesondere im Zusammenhang mit Geldanlagen und prominenten Persönlichkeiten. Derzeit kursieren Falschmeldungen, wonach der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen dubiose Krypto-Handelsplattformen unterstützt. Diese Gerüchte entbehren jedoch jeder Grundlage.

Screenshot: Fake Werbeanzeige mit dem Titel: "Wenn Sie aus Österreich kommen, lassen Sie sich diese Gelegenheit bitte nicht entgehen!"
Screenshot: Fake Werbeanzeige mit dem Titel: „Wenn Sie aus Österreich kommen, lassen Sie sich diese Gelegenheit bitte nicht entgehen!“

Missbrauch von Prominenten zur Bewerbung unseriöser Plattformen

Der Einsatz von Prominenten zur Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen ist nicht neu. In jüngster Zeit hat sich jedoch ein besonders besorgniserregender Trend entwickelt, bei dem bekannte Persönlichkeiten ungerechtfertigterweise und ohne ihr Wissen oder ihre Zustimmung zur Bewerbung von fragwürdigen Handelsplattformen für Kryptowährungen eingesetzt werden.

Dieser Trend ist nicht nur irreführend, sondern kann potenzielle Anleger auch dazu verleiten, ihr hart verdientes Geld zu verlieren. Es gibt etwa Berichte, dass Van der Bellen Plattformen wie „Bit Evex 360“, „Bitcoin Era“, „Bitcoin Prime“ oder „Crypto Revolt“ nutzt, um zusätzliches Geld zu verdienen.

Klickt man bei der Werbeanzeige auf Facebook auf „Mehr Infos„, landet man auf einer FALSCHEN Webseite der „KRONEN ZEITUNG„. Unbekannte haben die Webseite so nachgebildet, dass sie echt aussieht. So sollen die Nutzer in die Falle gelockt werden.

Screenshot mit Alexander Van der Bellen auf einer gefälschten "KRONEN Zeitung"-Website
Screenshot mit Alexander Van der Bellen auf einer gefälschten „KRONEN Zeitung“-Website

Die Wahrheit hinter den Behauptungen

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Es gibt weder Beweise noch glaubwürdige Berichte, die auf eine Beteiligung des österreichischen Bundespräsidenten an derartigen Praktiken hindeuten. Van der Bellen hat sich nie öffentlich für solche Plattformen ausgesprochen oder ihnen sein Gesicht geliehen.

Wenn Sie auf solche falschen Informationen stoßen, ist es wichtig, dass Sie ihnen nicht blind glauben. Überprüfen Sie immer die Quelle der Informationen und verlassen Sie sich auf vertrauenswürdige Nachrichtenagenturen und offizielle Aussagen von Personen des öffentlichen Lebens.

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Vermeidung von Anlagebetrug

Betrügerische Handelsplattformen sind oft hervorragend darin, legitime Anlagemöglichkeiten zu imitieren. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sicherzustellen, dass Sie nicht Opfer von Anlagebetrug werden. Informieren Sie sich umfassend über die Plattform, bevor Sie investieren, und verlassen Sie sich nicht auf Aussagen oder Referenzen, die nicht überprüft werden können.

Fazit: Gerüchte, wonach der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen für Investitionen in Bitcoins wirbt, sind falsch. Vertrauen Sie solchen Berichten nicht. Wer auf solchen Plattformen investiert, riskiert sein Geld. Verlassen Sie sich immer auf verifizierte Informationen und gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihren Investitionen um.

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