Betrug: Gefälschte „Knöllchen“ in Berlin

Achtung: Betrugswarnung in Berlin-Tempelhof! Gefälschte Knöllchen und falsche Ordnungsamtsmitarbeiter aktiv. Schütze dich mit Infos von Mimikama

→Wie wird Desinformation in Konflikten eingesetzt? Antworten finden Sie im Leitfaden Krieg & Konflikt-Desinformation.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Derzeit gibt es eine Betrugsmasche, die Autofahrer betrifft und vor der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sowie die Polizei Berlin warnen. Dabei werden gefälschte, nachgemachte Strafzettel („Knöllchen“) an Fahrzeugen angebracht. Des Weiteren ist ein Mann unterwegs, der vorgibt, ein Mitarbeiter des Ordnungsamts zu sein und von Autofahrern „Bußgelder“ in bar kassiert.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Knöllchen nicht bezahlen!

Der Betrüger, der sich als Ordnungsamt-Mitarbeiter ausgibt, trägt sogar eine Jacke mit dem Aufdruck „Ordnungsamt“. Allerdings weist der Bezirk darauf hin, dass echte Mitarbeiter des Außendienstes des Ordnungsamtes zusätzlich zu dem „Ordnungsamt“-Schriftzug auch die Hoheitszeichen „Berliner Bär“ und das entsprechende Bezirkswappen auf ihren Jacken tragen.
Darüber hinaus sind sie nur in ihrem jeweiligen Bezirk tätig und nehmen grundsätzlich kein Bargeld entgegen.

Falsche Bankverbindung, Fehler im Text

Solltet ihr einen Strafzettel auf eurem Auto vorfinden, überprüft die Bankverbindung.

Die korrekten Daten auf einem Strafzettel lauten:
Landeshauptkasse Berlin
Postbank Berlin
IBAN: DE50 1001 0010 0000 0821 02
BIC-SWIFT: PBNKDEFF

Auch finden sich auf den gefälschten Strafzetteln verräterische Rechtschreib- bzw. Tippfehler wie zum Beispiel „verbotwidrig“, „Verkehrsorgnungswidrigkeit“ oder „Anhörungsboden“.

Solltet ihr einen solchen gefälschten Strafzettel („Knöllchen“) erhalten haben, meldet den Fall der zuständigen Polizei!

Quelle:

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Berliner Zeitung, Polizei Berlin

Lesen Sie auch unsere Faktenchecks:
Berset verhaftet? Immer wieder Ärger mit Fakes auf Google Ads
Pfizer wurde nicht in Thailand verbannt!
Spenden für Erdbebenkatastrophe werden nicht für Waffenkäufe in die Ukraine missbraucht


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)