Das Internet hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, uns vernetzen und sogar lieben, grundlegend verändert. Dating-Plattformen und soziale Netzwerke ermöglichen es uns, Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen, bergen aber auch neue Risiken wie Betrugsversuche. Ein besonders schlimmer Fall von „Love-Scamming“ in Seligenstadt wirft ein Schlaglicht auf diese dunkle Seite der Online-Liebe. Eine Frau verlor über 160.000 Euro an einen Betrüger, der ihre Sehnsucht nach Liebe ausnutzte. Dieser Fall ist kein Einzelfall, sondern Teil eines größeren Phänomens, das weltweit Opfer fordert.

Die Methoden der Betrüger

„Love-Scamming“ ist eine moderne Form des Heiratsschwindels, bei der Betrüger gefälschte Profile auf Dating-Portalen und in sozialen Netzwerken erstellen. Sie geben sich als ideale Partner aus und erschleichen sich das Vertrauen ihrer Opfer mit erfundenen Geschichten, gefälschten Lebensläufen und gestohlenen Fotos. Ziel der Täter ist es, an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Meist agieren sie aus dem Ausland, was die Ermittlungen erschwert und die Chancen minimiert, das verlorene Geld zurückzuerhalten.

Psychologische Taktiken des Betrugs

Betrüger nutzen gezielt die emotionale Verletzlichkeit ihrer Opfer aus. Sie bauen eine scheinbar intime Beziehung auf und spielen mit Gefühlen wie Liebe, Hoffnung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Die Geschichte der Frau aus Seligenstadt zeigt, wie sich Betrüger mit falschen Versprechungen und unter Vortäuschung falscher Tatsachen das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen. Dieser emotionale Betrug hinterlässt nicht nur finanzielle, sondern auch tiefe seelische Wunden.

Prävention und Aufklärung

Das große Dunkelfeld im Bereich „Love-Scamming“, verursacht durch die Scham der Opfer, keine Anzeige zu erstatten, erschwert die Ermittlungen. Die Polizei betont, wie wichtig es ist, Fälle von „Love Scamming“ zur Anzeige zu bringen, um den Tätern das Handwerk legen zu können. Außerdem gibt sie wichtige Tipps, wie man sich vor solchen Betrügereien schützen kann: Niemals Geld an Unbekannte überweisen, Vorsicht bei vorschnellen Liebesbekundungen und keine persönlichen Daten preisgeben.

Fragen und Antworten:

Frage 1: Was ist „Love-Scamming“?
Antwort 1: „Love-Scamming“ ist eine Betrugsmasche, bei der Täter gefälschte Profile auf Dating-Plattformen und sozialen Netzwerken nutzen, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Geld von ihren Opfern zu ergaunern.

Frage 2: Wie gehen die Betrüger beim „Love-Scamming“ vor?
Antwort 2: Die Betrüger bauen über gefälschte Profile eine scheinbar intime Beziehung zu ihren Opfern auf, machen falsche Versprechungen und erfinden Geschichten, um Vertrauen zu gewinnen und schließlich Geld zu verlangen.

Frage 3: Warum melden viele Opfer den Betrug nicht?
Antwort 3: Viele Opfer zeigen den Betrug aus Scham nicht an, was das Dunkelfeld im Bereich „Love-Scamming“ vergrößert und die Ermittlungen erschwert.

Frage 4: Wie kann man sich vor „Love-Scamming“ schützen?
Antwort 4: Niemals Geld an Unbekannte überweisen, bei schnellen Liebesbekundungen skeptisch sein, persönliche Daten schützen und bei Verdacht den Kontakt abbrechen und die Polizei informieren.

Frage 5: Welche Rolle spielt die Polizei im Kampf gegen „Love-Scamming“?
Antwort 5: Die Polizei ermittelt gegen die Täter, informiert die Öffentlichkeit über Präventionsmaßnahmen und betont die Wichtigkeit von Anzeigen, um das Dunkelfeld zu verringern und effektiv gegen die Täter vorgehen zu können.

Fazit

Der Fall Seligenstadt ist ein warnendes Beispiel für die Gefahren des „Love-Scamming“. Diese Betrugsmasche nutzt gezielt die Sehnsucht des Menschen nach Liebe und Zugehörigkeit aus. Um sich zu schützen, ist es wichtig, über die Risiken und Präventionsmaßnahmen informiert zu sein. Aufklärung und ein Bewusstsein für die Taktiken der Betrüger sind die ersten Schritte, um sich vor solchen Betrügereien zu schützen. Darüber hinaus ist es wichtig, bei Verdacht schnell zu handeln und die Polizei zu informieren. Nur so kann dem „Love-Scamming“ wirksam begegnet werden. Denken Sie daran, dass ein gesundes Misstrauen im Internet nicht unhöflich, sondern notwendig ist. Schützen Sie nicht nur Ihr Konto, sondern auch Ihr Herz.

Abonnieren Sie den Mimikama-Newsletter unter https://www.mimikama.org/mimikama-newsletter/ und besuchen Sie unsere Online-Vorträge und Workshops, um mehr über Sicherheit im Internet zu erfahren: https://www.mimikama.education/online-vortrag-von-mimikama/.

Quelle: presseportal.de

Lesen Sie auch:

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)