Das Internet bietet unglaubliche Möglichkeiten für Bildung, Kommunikation, Einkaufen und vieles mehr, doch es gibt auch Schattenseiten wie zum Beispiel das Cybertrading. Eine Masche, die schon viele ahnungslose Menschen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hat, ist das Versprechen, mit nur 250 Euro Einsatz das große Geld zu machen. Doch wie immer gilt: Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr. Wir von Mimikama warnen: Finger weg!

Soziale Medien und das Internet sind voll von verlockenden Angeboten. Eines davon verspricht, dass man mit der Anlage von nur 250 Euro einen hohen Gewinn erzielen kann. Seriosität soll vermittelt werden durch Bilder von Prominenten, die angeblich für diese Art der Geldanlage werben. Die Realität sieht jedoch anders aus, wie die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ravensburg kürzlich feststellen musste.

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Der Anfang vom Ende

Meist fängt es ganz harmlos an. Man klickt auf den Link, der einem über soziale Medien angeboten wird. Dann gibt man seine persönlichen Daten ein. In der Hoffnung, mit nur 250 Euro Einsatz das große Geld zu machen. Doch damit fängt der Ärger erst an.

Die freundlichen „Finanzberater“

Ein „Finanzberater“, der sich bald meldet, verspricht eine vertrauensvolle und intensive individuelle Betreuung. Doch in Wirklichkeit handelt es sich bei diesen Personen nicht um Finanzberater, sondern um gut ausgebildete Betrüger, die nur eines im Sinn haben: Ihr Geld. Sie arbeiten in großen Callcentern und sind darauf geschult, Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nur das Beste für Sie wollen. Dabei wollen sie nur eins: Ihr Geld.

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Mit immer größer werdendem Druck versuchen die „Berater“, Sie dazu zu bewegen, noch mehr Geld zu investieren. Sie erhalten Zugang zu einem angeblichen Handelskonto. Dort werden Ihnen angeblich hohe Renditen angezeigt. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine Fälschung.

Die „Zahlung“ der Gewinne

Die Betrüger haben immer noch ein paar Tricks in der Hinterhand. Jetzt werden Sie aufgefordert, Steuern, Gebühren und andere Kosten zu zahlen, um sich Ihre „Gewinne“ auszahlen lassen zu können.

Der totale Kontrollverlust

Und weil sie so „hilfsbereit“ sind, überreden sie Sie auch noch, eine Fernwartungssoftware zu installieren, um Ihnen bei weiteren Investitionen zu helfen.

Mit der Installation dieser Fernwartungssoftware haben die Betrüger nun vollen Zugriff auf Ihre Konten. Nun sitzen Sie in der Schuldenfalle, und das Drama nimmt seinen Lauf.

Der zweite Betrüger

Nachdem Sie bemerkt haben, dass Sie betrogen werden, erscheint ein weiterer „Helfer“. Er verspricht Ihnen, dass er Ihre Verluste wieder ausgleichen wird. Doch anstatt zu helfen, verursacht er nur weiteren finanziellen Schaden, wodurch der Gesamtverlust noch weiter ansteigt.

Was bleibt, ist der Gang zur Polizei

Viele Betroffene haben bereits den bitteren Gang zur Polizei und Schuldnerberatung antreten müssen. In einigen Fällen ist ein Schaden in sechsstelliger Höhe entstanden.

Fazit und Warnung

Wir warnen vor dieser Masche. Schenken Sie Angeboten und Versprechungen im Internet oder am Telefon nicht blind Glauben. Hohe Renditen, die über den marktüblichen Sätzen liegen, sollten immer misstrauisch machen.

  • Sprechen Sie mit Ihren Freunden, Bekannten und Verwandten über diese Betrugsmasche und warnen Sie so davor.
  • Seien Sie aufmerksam und skeptisch gegenüber Versprechungen, die zu gut klingen, um wahr zu sein.
  • Denken Sie immer daran: Niemand hat Geld zu verschenken!
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Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Betrüger keine Chance haben. Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen und dafür sorgen, dass das Internet ein sicherer Ort für uns alle bleibt.

Quelle:

Presseportal

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)