Eins, zwei, drei… posten! Wartest du auch immer gespannt auf das süße Geräusch deines Handys, das ein neues Like ankündigt?

Die Wahrheit hinter deinem nächsten ‚Like‘: Was eine USC-Studie über unsere Online-Gewohnheiten enthüllt.

Stell dir vor, du schaust kurz auf dein Handy, öffnest deine Lieblings-App und teilst automatisch etwas, ohne wirklich darüber nachzudenken. Was, wenn dieser einfache Klick tatsächlich das Ergebnis eines tief verwurzelten, sich verändernden Verhaltensmusters ist?

Die neuesten Erkenntnisse des USC Dornsife zeigen, dass die Mechanismen unserer Social-Media-Gewohnheiten weit komplizierter und beunruhigender sind, als wir vielleicht denken.

Eine schleichende Gewohnheit

Es beginnt ganz harmlos. Ein gelegentlicher Blick, ein gelegentliches Teilen. Doch je mehr wir uns auf Social Media-Plattformen engagieren, desto mehr verändert sich unser Verhalten. Die ständige Suche nach Belohnungen in Form von „Likes“, „Shares“ und „Kommentaren“ führt dazu, dass unser Teilverhalten von bewusst zu automatisch wird. Und während diese Aktivitäten zur Routine werden, werden wir unempfänglich für die Belohnungen, die wir früher so sehr gesucht haben.

Ein tiefgreifender Einfluss auf unsere Psyche

Häufiges Engagement hat nicht nur Auswirkungen auf unser Verhalten, sondern auch auf unsere psychische Gesundheit. Ständige Benachrichtigungen, endloses Scrollen und die Jagd nach Belohnungen können zu Stress, Angst und sogar Depressionen führen. Einige Experten gehen sogar so weit zu sagen, dass diese Routinen unser allgemeines Wohlbefinden beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für jüngere Nutzer.

Gewohnheiten versus Belohnungen: Ein ungleicher Kampf

Es ist nicht alles verloren. Die Studie der USC zeigt, dass seltene Nutzer sozialer Medien durch soziale Belohnungen motiviert werden können. Das bedeutet, dass Maßnahmen wie Aufklärung und Sensibilisierung bei dieser Nutzergruppe noch wirksam sein können. Für diejenigen, die bereits routiniert sind, sind drastischere Maßnahmen erforderlich.

Der Weg zur Lösung: Strukturänderungen

Gewohnheitsmäßigen Nutzern einfach zu sagen, dass sie bestimmte Inhalte nicht teilen sollen, ist vielleicht nicht der richtige Ansatz. Anstatt die Menschen zu ändern, könnten wir die Plattformen ändern. Durch strukturelle Änderungen könnten Social Media-Plattformen das unreflektierte Teilen von Inhalten erschweren und gleichzeitig die Qualität der geteilten Informationen verbessern. Es gibt bereits Beispiele für solche Veränderungen, und die Ergebnisse sind vielversprechend.

Fazit

Sich unserer Gewohnheiten im Umgang mit sozialen Medien bewusst zu werden, ist der erste Schritt, um uns vor ihren negativen Auswirkungen zu schützen. Durch Aufklärung, Bewusstseinsbildung und strukturelle Veränderungen können wir eine Online-Welt schaffen, in der das Teilen sowohl reflektiert als auch wertvoll ist.

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Quelle:

USC Dornsife
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