Faktencheck: Kriegsprofit durch Weizen

Russlands Kriegsauswirkung: Weizenmarkt im Fokus

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Autor: Sonja Bart

Die Behauptung

Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat neben verheerenden humanitären Auswirkungen auch den globalen Weizenmarkt stark beeinflusst. Russland und andere Länder haben die Exportlücken gefüllt, was zu einer Umverteilung im globalen Weizenhandel führte.

Unser Fazit

Die Umverteilung im Weizenmarkt mildert zwar die unmittelbaren Auswirkungen auf die globale Versorgung, führt aber auch zu einer Erhöhung der Preise und verschärft die Ernährungsunsicherheit in ärmeren Ländern.

Die dramatischen Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 sind weitreichend und betreffen nicht nur die unmittelbaren Kriegsgebiete, sondern haben auch tiefgreifende Auswirkungen auf die weltweite Lebensmittelversorgung, insbesondere auf den Weizenmarkt. Die Ukraine, als einer der größten Weizenexporteure der Welt, spielt eine zentrale Rolle in der globalen Nahrungsmittelkette. Die Zerstörungen durch den Krieg und die dadurch bedingten Exportausfälle der Ukraine haben eine Lücke hinterlassen, die nun teilweise von Russland, aber auch von anderen Ländern wie den USA, Kanada und Australien gefüllt wird.

Um was geht es eigentlich?

Forschungen der University of Illinois Urbana-Champaign und der Texas Tech University zeigen, wie die Invasion die Weizenproduktion und -exporte der Ukraine störte und welche Folgen dies für den globalen Weizenmarkt hat. Die Analyse der bilateralen Handelsströme für 42 Länder offenbart eine deutliche Verschiebung. Besonders betroffen sind ärmere Länder, die stark von Weizenimporten abhängen und jetzt mit gestiegenen Preisen und Versorgungsunsicherheiten konfrontiert sind.

Unsere Bewertung zum Weizenmarkt

Obwohl die globale Weizenproduktion sich anpasst und Exportlücken zu schließen versucht, führen die kriegsbedingten Ausfälle zu einer Preiserhöhung auf dem Weltmarkt. Diese Entwicklung belastet vor allem ärmere Länder, die bereits vor dem Konflikt einen großen Teil ihres Weizenbedarfs aus der Ukraine deckten.

Fakten

Die Forschung zeigt, dass der Preisanstieg für das Getreide zwar moderat erscheint, jedoch in Verbindung mit der globalen Inflation die Ernährungssicherheit in vielen Entwicklungsländern weiter verschärft. Zudem offenbaren die Daten, dass Russland seine Weizenexporte steigern konnte und somit wirtschaftlich vom Konflikt profitiert, während die Ukraine und ihre traditionellen Importländer Verluste hinnehmen müssen.

Fragen und Antworten

Frage 1: Wie hat der russische Überfall auf die Ukraine den globalen Weizenmarkt beeinflusst?
Antwort 1: Der Überfall führte zu Exportausfällen der Ukraine, was eine Verschiebung im globalen Weizenhandel und Preiserhöhungen zur Folge hatte.

Frage 2: Wer profitiert von den veränderten Weizenexporten?
Antwort 2: Russland konnte seine Weizenexporte steigern und profitiert somit, während ärmere Länder unter Preiserhöhungen leiden.

Frage 3: Wie haben andere Länder auf die Weizenexportausfälle der Ukraine reagiert?
Antwort 3: Länder wie die USA, Kanada und Australien haben ihre Weizenproduktion gesteigert, um die Ausfälle teilweise zu kompensieren.

Frage 4: Welche Auswirkungen hat der Preisanstieg für Weizen?
Antwort 4: Der Preisanstieg trägt zur globalen Inflation bei und verschärft die Ernährungsunsicherheit, besonders in ärmeren Ländern.

Frage 5: Wie könnte die Zukunft des globalen Weizenmarktes aussehen?
Antwort 5: Langfristige Lösungen erfordern eine Stabilisierung der Region und eine Wiederherstellung der ukrainischen Weizenproduktion und -exporte.

Fazit

Der Krieg in der Ukraine hat tiefgreifende Folgen für den globalen Weizenmarkt. Die Anpassung der globalen Weizenproduktion kann die unmittelbaren Auswirkungen zwar abmildern, doch die langfristigen Herausforderungen, wie erhöhte Preise und Ernährungsunsicherheit in Entwicklungsländern, bleiben bestehen. Eine Rückkehr zur Stabilität und Normalität im Weizenhandel erfordert nicht nur eine Beendigung des Konflikts, sondern auch eine gezielte Unterstützung für die am stärksten betroffenen Länder.

Quelle: Sciencedirect

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