Hackerangriff auf Magenta: Kundendaten gestohlen

Der österreichische Telekommunikationsanbieter Magenta meldete am Mittwoch, 1.2.2023, dass Daten seiner Kunden gestohlen wurden

Ein Moment Ihrer Zeit für die Wahrheit.

In einer Welt voller Fehlinformationen und Fake News ist es unser Auftrag bei Mimikama.org, Ihnen zuverlässige und geprüfte Informationen zu liefern. Tag für Tag arbeiten wir daran, die Flut an Desinformation einzudämmen und Aufklärung zu betreiben. Doch dieser Einsatz für die Wahrheit benötigt nicht nur Hingabe, sondern auch Ressourcen. Heute wenden wir uns an Sie: Wenn Sie die Arbeit schätzen, die wir leisten, und glauben, dass eine gut informierte Gesellschaft für die Demokratie essentiell ist, bitten wir Sie, über eine kleine Unterstützung nachzudenken. Schon mit wenigen Euro können Sie einen Unterschied machen.

Stellen Sie sich vor, jeder, der diese Zeilen liest, würde sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen – gemeinsam könnten wir unsere Unabhängigkeit sichern und weiterhin gegen Fehlinformationen ankämpfen.

So kannst Du unterstützen:

PayPal: Für schnelle und einfache Online-Zahlungen.
Steady oder Patreon: für regelmäßige Unterstützung.

Autor: Tom Wannenmacher

Hackerangriff auf Magenta: Kundendaten gestohlen
Hackerangriff auf Magenta: Kundendaten gestohlen

Hackerangriff auf Magenta: Infolge eines Hackerangriffs auf einen externen österreichischen Vertriebspartner seien bis zu 20.000 Kundendaten von einem seiner Server abgeflossen. Diese seien nun im Darknet aufgetaucht.

Es handelt sich dabei um eine russische Tätergruppe namens VICE SOCIETY, die sich zu dem Hackerangriff bekannte. Die Gruppe ist zuletzt vor allem durch Angriffe gegen Gesundheits- und Bildungseinrichtungen international stark in Erscheinung getreten.

MAGENTA SCHREIBT:

Infolge eines Hackerangriffs auf einen externen österreichischen Vertriebspartner von Magenta Telekom sind bis zu 20.000  Kundendaten von einem seiner Server abgeflossen und im Darknet aufgetaucht. Betroffen sind Daten aus dem Zeitraum 2020 bis 2022.

Die interne IT-Infrastruktur von Magenta Telekom ist von dem Hackerangriff unberührt geblieben. Eine Meldung an die Österreichische Datenschutzbehörde ist bereits erfolgt, ebenso hat der betroffene Vertriebspartner Anzeige bei der Polizei erstattet. Magenta Telekom wird die betroffenen Kundinnen und Kunden umgehend informieren. Wir bedauern den Vorfall sehr und werden für eine rasche Aufarbeitung des Falles Sorge tragen.

-FAQs-

Wie weiß ich, ob ich als Magenta Kunde von dem Hackerangriff betroffen bin?

Wir informieren umgehend alle betroffenen Kundinnen und Kunden. Die Verständigung erfolgt per SMS, E-Mail oder postalisch. Wenn Sie keine Information erhalten, sind Sie nicht betroffen und müssen nichts weiter unternehmen.

Welche Kundendaten sind durch den Hackergriff betroffen?

Insgesamt sind nach dem aktuellen Kenntnisstand bis zu 20.000 Datensätze aus den Jahren 2020 bis 2022 betroffen. Beim Großteil der Fälle sind der Vor- und Nachname sowie die Adressen von Magenta Kund*innen von einem externen Server abgeflossen. In circa 4.500 Fällen sind auch Vertragskopien betroffen. Zudem sind nach aktuellem Kenntnisstand an die 50 Kopien von Ausweisdokumenten wie Führerscheinen oder Reisepässen durch den Hackerangriff im Darknet gelandet.

Was tut Magenta, um den Hackerangriff aufzuarbeiten?

Wir haben den Fall umgehend an die Österreichische Datenschutzbehörde gemeldet. Der betroffene externe Vertriebspartner hat eine Anzeige bei der Polizei eingebracht. Zudem hat das Unternehmen IT-Experten und Datenforensiker mit der Aufarbeitung des Falles beauftragt. Seitens Magenta erfolgt eine detaillierte Dokumentation und Aufarbeitung in enger Zusammenarbeit mit dem betroffenen Vertriebspartner und den Behörden.

An wen kann ich mich bei Fragen melden?

Bei Fragen können Sie sich an [email protected] oder bei der öffentlichen Meldestelle für Internetkriminalität unter [email protected] melden.

Was ist zu den Tätern bekannt?

Es hat sich eine russische Tätergruppe namens VICE SOCIETY zu dem Hackerangriff bekannt. Die Gruppe ist zuletzt vor allem durch Angriffe gegen Gesundheits- und Bildungseinrichtungen international stark in Erscheinung getreten.

Quelle: Magenta

Lesen Sie auch:
Erpresserische E-Mail
Messenger Betrug: Falsche Freunde erbeuten Millionen
Facebook soll Akkus von Nutzern bewusst geleert haben
Unterstützen 🤍

FAKE NEWS BEKÄMPFEN

Unterstützen Sie Mimikama, um gemeinsam gegen Fake News vorzugehen und die Demokratie zu stärken. Helfen Sie mit, Fake News zu stoppen!

Mit Deiner Unterstützung via PayPal, Banküberweisung, Steady oder Patreon ermöglichst Du es uns, Falschmeldungen zu entlarven und klare Fakten zu präsentieren. Jeder Beitrag, groß oder klein, macht einen Unterschied. Vielen Dank für Deine Hilfe! ❤️

Mimikama-Webshop

Unser Ziel bei Mimikama ist einfach: Wir kämpfen mit Humor und Scharfsinn gegen Desinformation und Verschwörungstheorien.

Abonniere unseren WhatsApp-Kanal per Link- oder QR-Scan! Aktiviere die kleine 🔔 und erhalte eine aktuelle News-Übersicht sowie spannende Faktenchecks.

Link: Mimikamas WhatsApp-Kanal

Mimikama WhatsApp-Kanal

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.


2) Einzelne Beiträge (keine Faktenchecks) entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und
wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kämpfe mit uns für ein echtes, faktenbasiertes Internet! Besorgt über Falschmeldungen? Unterstütze Mimikama und hilf uns, Qualität und Vertrauen im digitalen Raum zu fördern. Dein Beitrag, egal in welcher Höhe, hilft uns, weiterhin für eine wahrheitsgetreue Online-Welt zu arbeiten. Unterstütze jetzt und mach einen echten Unterschied! Werde auch Du ein jetzt ein Botschafter von Mimikama

Mehr von Mimikama

Mimikama Workshops & Vorträge: Stark gegen Fake News!

Mit unseren Workshops erleben Sie ein Feuerwerk an Impulsen mit echtem Mehrwert in Medienkompetenz, lernen Fake News und deren Manipulation zu erkennen, schützen sich vor Falschmeldungen und deren Auswirkungen und fördern dabei einen informierten, kritischen und transparenten Umgang mit Informationen.