Halbwahrheiten im Netz: Ernährungsmythen auf dem Prüfstand

Studie warnt vor irreführenden Ernährungstipps auf Social Media

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Autor: Nick L.

Soziale Medien sind zu einer wichtigen Informationsquelle in vielen Lebensbereichen geworden. Gerade wenn es um Ernährung geht, scheinen Plattformen wie Instagram eine unerschöpfliche Quelle für Tipps, Trends und Ratschläge zu sein.

Eine aktuelle Studie des Institute for Physical Activity and Nutrition der Deakin University legt jedoch nahe, dass die Qualität dieser Informationen oft zu wünschen übrig lässt. Die Forscher analysierten fast 700 Instagram-Posts von Influencern und Marken mit mehr als 100.000 Followern und kamen zu dem Schluss, dass etwa die Hälfte der Ernährungstipps zumindest ungenau, wenn nicht sogar potenziell schädlich sind.

Qualität statt Quantität: Die Problematik von Ernährungsinformationen im Social Web

Die Studie, die im „International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass neun von zehn untersuchten Beiträgen von geringer Qualität waren, insbesondere in Bezug auf die fachliche Qualifikation der Autoren, die Evidenzbasierung der Informationen, Werbung und kommerzielle Interessen. Besonders alarmierend ist, dass Unternehmen, die Nahrungsergänzungsmittel, Abonnementdienste für Online-Programme und Ernährungspläne anbieten, die ungenauesten und qualitativ schlechtesten Informationen lieferten. Im Gegensatz dazu lieferten Wissenschaftler und Diätassistenten die genauesten und qualitativ hochwertigsten Informationen.

Risiken und Fehlinformationen: Die dunkle Seite der Ernährungsberatung

Forschungsteamleiterin Emily Denniss betont, wie wichtig es ist, Ernährungsinformationen in sozialen Medien kritisch zu hinterfragen. Insbesondere die Empfehlung, Leber als geeignetes Nahrungsmittel für Babys zu betrachten, was zu toxischen Mengen an Vitamin A führen kann, und die Behauptung, Nahrungsergänzungsmittel könnten die Immunität stärken, sind Beispiele für potenziell gefährliche Ratschläge, die online zu finden sind. Denniss rät daher, sich an Fachleute zu wenden und Informationen kritisch zu hinterfragen, bevor man sie in die eigene Verpflegung integriert.

Ein Lichtblick: Wissenschaftlich fundierte Ernährungstipps

Trotz der Flut an fragwürdigen Informationen gibt es auch positive Beispiele. Einige Beiträge betonen die Vorteile einer pflanzlichen Nahrung und stehen im Einklang mit den australischen Ernährungsrichtlinien und aktuellen Forschungsergebnissen. Diese Ratschläge betonen die Bedeutung des Verzehrs von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen für die Darmgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.

Fragen und Antworten zu Social Media und Ernährung:

Frage 1: Wie vertrauenswürdig sind Nahrungstipps von Influencern auf Instagram?
Antwort 1: Laut der Studie der Deakin University ist etwa die Hälfte der Ratschläge zumindest ungenau, viele können sogar schädlich sein.

Frage 2: Welche Informationsquellen empfiehlt die Studie für verlässliche Tipps zur Nahrung?
Antwort 2: Die Studie empfiehlt, sich an Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten zu wenden.

Frage 3: Was sind Beispiele für schlechte Tipps, die in sozialen Medien zu finden sind?
Antwort 3: Zum Beispiel die Empfehlung, Leber als Babynahrung zu verwenden, oder die Behauptung, Nahrungsergänzungsmittel könnten die Immunität stärken.

Frage 4: Welche Art von Ernährungstipps wurden als positiv bewertet?
Antwort 4: Positiv bewertet wurden Ratschläge, die die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung hervorheben.

Frage 5: Warum ist es wichtig, Nahrungsinformationen in sozialen Medien kritisch zu hinterfragen?
Antwort 5: Weil viele Informationen ungenau oder irreführend sein können und potenziell zu ungesunden Nahrungsentscheidungen führen.

Fazit

Das Internet und die sozialen Medien bieten zwar eine Fülle von Informationen, die Qualität dieser Informationen ist jedoch nicht immer gewährleistet. Um gesunde Entscheidungen treffen zu können, ist es wichtig, sich auf wissenschaftlich fundierte Quellen zu verlassen und den Rat von Fachleuten einzuholen.
Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung einer kritischen Medienkompetenz im Umgang mit Gesundheits- und Ernährungsinformationen. Leser sollten stets hinterfragen und sich nicht blind auf die Ratschläge von Influencern oder Werbetreibenden verlassen.


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