Informationsflut: Der Feind guter Entscheidungen

Fokussierung auf Kerninformationen als Schlüssel zu besseren Entscheidungen

Autor: Hildegard O.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es so schwierig sein kann, eine fundierte Entscheidung zu treffen, obwohl Sie von Informationen umgeben sind? Dieses Paradoxon steht im Mittelpunkt einer faszinierenden Studie des Stevens Institute of Technology. Die Forschungsergebnisse zeigen Überraschendes: Zu viele Informationen können zu schlechteren Entscheidungen führen.

Informationsflut und ihre Tücken

Samantha Kleinberg, Forscherin am Stevens Institute, hat herausgefunden: Wenn wir Entscheidungen treffen, arbeitet unser Gehirn nicht immer logisch und effizient. Wenn wir mit einer Informationsflut konfrontiert werden, neigen wir dazu, uns von unseren bestehenden Überzeugungen und unserem Vorwissen leiten zu lassen. Dies kann zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führen. Besonders deutlich wird dieses Phänomen bei alltäglichen Entscheidungen, wie z. B. bei der Auswahl gesunder Lebensmittel.

Experimente liefern überraschende Erkenntnisse

Gemeinsam mit Jessecae Marsh von der Lehigh University führte Kleinberg eine Reihe von Experimenten durch. Dabei ging es um alltägliche Entscheidungen wie Hauskauf, Gewichtskontrolle, Universitätswahl und Wahlbeteiligung. Die Ergebnisse waren eindeutig: Selbst die einfachsten und nützlichsten Informationen verloren schnell ihren Wert, sobald nur wenige zusätzliche Details hinzugefügt wurden. Diese Erkenntnis ist ein Hinweis darauf, wie anfällig unsere Entscheidungsprozesse für die Überflutung mit Informationen sind.

Gesundheitsinformationen im Fokus

Von besonderem Interesse sind die Implikationen dieser Erkenntnisse für die öffentliche Gesundheit. Informationen über die negativen Auswirkungen eines zu hohen Salzkonsums führten zu einem bewussteren Umgang mit diesem Lebensmittel. Wurden die Informationen jedoch durch irrelevante Informationen ergänzt, so verloren die ursprünglichen Gesundheitsinformationen schnell an Wirkung.

Bildungsbotschaften wirksam gestalten

Kleinberg zieht eine klare Schlussfolgerung: Bildungsbotschaften sollten auf das Wesentliche reduziert und sorgfältig präsentiert werden, um eine positive Wirkung zu erzielen. Eine Überfrachtung mit Informationen kann es den Menschen erschweren, vernünftige Entscheidungen zu treffen, sei es beim Tragen eines Mundschutzes, bei COVID-Tests oder bei Ernährungsentscheidungen.

Fazit: Die Macht der Einschränkung

Die Studie liefert überzeugende Belege dafür, dass weniger oft mehr ist, insbesondere wenn es um die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen geht. Gezielte, fokussierte Informationsvermittlung, die sich auf das Wesentliche beschränkt, kann uns helfen, klügere und besser informierte Entscheidungen zu treffen.

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Quelle: Pressetext

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