Ein aktuelles Phänomen, das besorgniserregende Wellen schlägt, ist der Missbrauch bekannter Medienlogos und Bilder von Prominenten für Fake News. Der Fall des Schauspielers Jan Josef Liefers, dessen Fotos kürzlich für betrügerische Facebook-Anzeigen missbraucht wurden, ist ein Paradebeispiel für diese beunruhigende Praxis.

Die Masche: Fake News unter falscher Flagge mit Foto von Jan Josef Liefers

In den Schattenbereichen des Internets sind gefälschte Werbekampagnen keine Seltenheit. Oft wird dabei das Vertrauen der Öffentlichkeit in bekannte Medienmarken und Prominente schamlos ausgenutzt.

Ein aktuelles Beispiel ist die missbräuchliche Verwendung des Logos der „Tagesschau“ in Anzeigen, die fälschlicherweise behaupten, Jan Josef Liefers sei wegen finanzieller Äußerungen verklagt worden.

Ein aktuelles Beispiel ist die missbräuchliche Verwendung des Logos der „Tagesschau“ in Anzeigen, die fälschlicherweise behaupten, Jan Josef Liefers sei wegen finanzieller Äußerungen verklagt worde
Das Foto von Jan Josef Liefers wird für Fake News missbraucht

Der Haken: Gefälschte Links und Datensammlung

Das eigentliche Ziel dieser Kampagnen ist es jedoch, ahnungslose Nutzer auf betrügerische Seiten zu locken. Anstatt zu legitimen Nachrichten zu führen, führen die Links zu Registrierungsseiten, deren Ziel es ist, persönliche Daten zu sammeln.

Screenshot: Gratis Konto Anmeldung ist ein Fake
Screenshot: Fake Anmeldung

Dies unterstreicht unsere ständigen Warnungen, wie auch jene von Polizei und Verbraucherschützern, mit persönlichen Informationen vorsichtig umzugehen.

Die Quelle: Fake-Fotos entlarven

Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass die in den Anzeigen verwendeten Fotos aus der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ stammen. Die Fotos wurden aus ihrem ursprünglichen Kontext gerissen und in einen völlig neuen, irreführenden Zusammenhang gestellt.

Wiederholungstäter: Weitere Fälle von Missbrauch

Der Vorfall ist kein Einzelfall. Ähnliche betrügerische Werbekampagnen mit dem „Tagesschau“-Logo wurden bereits mit anderen Prominenten wie Markus Lanz oder Robert Habeck in Verbindung gebracht.

Die wiederkehrenden Fälschungen zeigen ein systematisches Muster, das darauf abzielt, Glaubwürdigkeit vorzutäuschen, um ahnungslose Opfer zu ködern.

Fazit: Wachsamkeit und Information als Schlüssel

Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit, Nachrichten und ihre Quellen kritisch zu hinterfragen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass nicht jede Nachricht mit einem bekannten Gesicht oder Logo vertrauenswürdig ist.

Quelle: DPA

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