Das FBI hat nun 10 Regeln aufgestellt, die helfen sollen, die Sicherheit von Handys und Computern zu erhöhen.

Block 1: Systeme und Daten schützen

  • Halten Sie Ihre Systeme sicher: Stellen Sie sicher, dass Ihre Systeme und Software immer auf dem neuesten Stand sind und installieren Sie ein seriöses Antivirenprogramm. Die Experten des FBI empfehlen dies als eine der grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen und unter Windows müssen Sie nicht viel tun. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass der Windows Defender nicht ausreichend ist, finden Sie im Virenscanner-Test Alternativen, die besser zu Ihren Bedürfnissen passen könnten.
  • Sichere Passwörter: Verwenden Sie für jedes Online-Konto ein einzigartiges und starkes Passwort und ändern Sie es regelmäßig. Wenn Sie dasselbe Passwort für mehrere Konten verwenden, setzen Sie sich einem höheren Risiko aus, falls ein Konto gehackt wird. Eine Möglichkeit, dies zu vereinfachen, besteht darin, einen Passwort-Manager zu verwenden und für jedes Konto ein eigenes Passwort zu generieren.
  • Vorsicht bei E-Mails: Öffnen Sie keine Anhänge, es sei denn, Sie erwarten die Datei, das Dokument oder die Rechnung und haben die E-Mail-Adresse des Absenders überprüft. Denken Sie daran, dass auch bekannte oder vertrauenswürdige Kontakte gehackt werden können und dass deren E-Mails auch nicht immer sicher sind. Bleiben Sie wachsam und prüfen Sie die Absender-Adresse und den Inhalt der E-Mail sorgfältig, bevor Sie auf einen Link oder eine Anlage klicken.

Block 2: Internetverbindungen schützen

  • Öffentliche WLAN-Netzwerke: Vorsicht ist geboten, wenn Sie sich mit einem öffentlichen Wi-Fi-Netzwerk verbinden. Vermeiden Sie sensiblen Transaktionen wie Einkäufe in einem öffentlichen Netzwerk. CHIP empfiehlt die Nutzung von VPN-Diensten für zusätzliche Sicherheit in unsicheren Netzen.
  • Sicheres Laden von Geräten: Achten Sie darauf, keine kostenlosen und öffentlichen Ladestationen in Flughäfen, Hotels oder Einkaufszentren zu nutzen, da es böswilligen Akteuren gelungen ist, öffentliche USB-Ports zu manipulieren, um Malware und Überwachungssoftware auf Geräte zu schleusen, die auf diese Ports zugreifen. Bringen Sie daher Ihr eigenes Ladegerät und USB-Kabel mit und nutzen Sie eine Steckdose, um Ihr Gerät aufzuladen.
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Block 3: Schützen von Finanzen und sensiblen Daten

  • Phishing: Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse und Website-URLs sorgfältig in jeder Korrespondenz, um sicherzustellen, dass sie von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Betrüger verwenden oft ähnliche Adressen oder URLs, um sich als legitime Unternehmen auszugeben.
  • Keine Klicks auf unerwünschte SMS oder E-Mail-Links: Klicken Sie nicht auf Links in unerwünschten SMS- oder E-Mail-Nachrichten, die Sie auffordern, Ihre Kontoinformationen zu aktualisieren oder zu überprüfen. Gehen Sie stattdessen auf die offizielle Website des Unternehmens oder rufen Sie die auf der Website angegebene Telefonnummer an, um sicherzustellen, dass die Anfrage legitim ist.
  • Misstrauen gegenüber drängenden Nachrichten: Prüfen Sie sorgfältig alle elektronischen Anträge auf Zahlungen oder Überweisungen von Geldern. Seien Sie besonders vorsichtig bei Nachrichten, die Sie zu sofortigem Handeln auffordern, da sie oft ein Zeichen für Betrug sind.
  • Online-Einkäufe mit Kreditkarte: Verwenden Sie beim Online-Shopping eine Kreditkarte, um zusätzlichen Schutz gegen Betrug zu erhalten.
  • Kein Geld an unbekannte Personen senden: Geben Sie kein Geld an Personen weiter, die Sie online treffen, und geben Sie keinen Fremden Zugriff auf Ihr Bankkonto, um Ein- oder Auszahlungen zu tätigen.

Fazit

Zusammenfassend ist es wichtig zu beachten, dass im Internet immer wieder Fakes und Betrügereien auftreten können, die darauf abzielen, persönliche Daten und Geld zu stehlen. Um sich davor zu schützen, sollten Nutzer sich bewusst sein und achtsam sein, wenn sie Online-Kommunikation erhalten oder Online-Transaktionen durchführen. Einige der wichtigsten Schritte, die man unternehmen kann, um sich zu schützen, sind die Verwendung starker Passwörter, das Vermeiden von öffentlichen WLAN-Netzwerken und kostenlosen Ladestationen, das Überprüfen von E-Mail-Adressen und Website-URLs, sowie das Vermeiden von sofortigem Handeln und das Tätigen von Online-Einkäufen mit Kreditkarten.

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Quellen:

FBI, Chip

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