Massiver Angriff auf Polizeibeamte

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Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Werdohl – Am Sonntag, gegen 00.30 Uhr, versuchte eine Gruppe Jugendlicher ohne Einladung auf eine Privatparty an der Altenaer Straße zu gelangen. Dies wurde ihnen vom Veranstalter verwehrt. Die Gruppe reagierte aggressiv, was zur Verständigung der Polizei führte.

Auch den Polizisten gegenüber zeigte sich die Gruppe hochaggressiv. Neben Pöbeleien störten die Männer die Maßnahmen der Beamten massiv durch Zwischenrufe und Diskussionen. Die Beamten sprachen allen Anwesenden Platzverweise aus.
Anstatt diesen nachzukommen, schlugen diese gegen Türen, gingen weiter aggressiv auf die Beamten zu und pöbelten auch andere Partygäste an. Als ein 18-jähriger Werdohler nun auch die Beamten beleidigte, nahmen diese den Mann in Gewahrsam und fesselten ihn. Daraufhin solidarisierten sich die übrigen Begleiter mit dem 18-Jährigen und gingen gemeinsam gegen die Beamten vor. Ein Polizist wurde zu Boden gerissen. Sofort traten mehrere Personen auf den am Boden liegenden Beamten ein. Eine Beamtin wurde mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Der zuvor gefesselte Mann nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Kurz darauf entfernten sich auch die übrigen Beteiligten vom Einsatzort.
Mit Unterstützungskräften aus Altena, Lüdenscheid und Plettenberg wurde nach den Beteiligten gefahndet. Insgesamt sechs Personen konnten schließlich an der Lennebrücke angetroffen werden. Darunter auch der bereits zuvor Gefesselte. Selbst mit Handfesseln gefesselt sperrte er sich massiv gegen die erneute Ingewahrsamnahme und trat in Richtung der Polizisten. Alle Beteiligten zeigten sich von den polizeilichen Maßnahmen völlig unbeeindruckt und stießen im gesamten Einsatzverlauf Beleidigungen aus. Alle sechs Personen (2x 18 Werdohl, 21, 22, 26 und 29 aus Neuenrade) wurden in Gewahrsam genommen. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.
Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.
Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis


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