PayPal-Phishingmail: „Sicherheitsüberprüfung aufgrund der DSGVO“

Achtung: Betrugswarnung von Mimikama! Seien Sie vorsichtig bei gefälschten PayPal-Mails zur DSGVO. Schützen Sie Ihre persönlichen Daten jetzt

💬Wie erkennt man Phishing-Mails und gefälschte SMS? Antworten finden Sie im Leitfaden Phishing erkennen.

Aktuell kursiert eine Mail, welche nur augenscheinlich von PayPal kommt und auf die PayPal- und Bank-Logindaten der Nutzer abzielt.

So sieht diese Mail aus:

Screenshot: mimikama.org
Screenshot: mimikama.org

„Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Schutz Ihrer Person und nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben wir unsere Datenschutzrichtlinien zur Verarbeitung personenbezogener Daten aktualisiert.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Um die weitere Nutzung Ihres PayPal-Kontos problemlos gewährleisten zu können, brauchen wir eine persönliche Bestätigung Ihrerseits und eine erneute Hinterlegung Ihrer Daten, die Sie uns zur funktionellen Nutzung freigeben.

Zur Verifikation klicken Sie auf Identifikation starten, danach werden sie zu unserem Bestätigungs-Formular weitergeleitet.“

Klicken wir nun auf dem Link in der Mail, werden wir von Kaspersky sofort gewarnt:

Screenshot: mimikama.org
Screenshot: mimikama.org

Ohne Onlineschutz gerät man auf eine Seite, die optisch wie das PayPal-Login gestaltet ist:

Screenshot: mimikama.org
Screenshot: mimikama.org

An der URL, die wir oben im Screenshot eingefügt haben, ist bereits erkennbar, dass wir uns nicht auf der Webseite von PayPal befinden.

Im weiteren Verlauf loggen wir uns mit einer erfundenen Email-Adresse und Passwort ein.
Nachdem man auf der Phishing-Seite seine kompletten Daten wie Name, Wohnort und Geburtsdatum eingegeben hat, gehen die Betrüger noch einen Schritt weiter!

Screenshots: mimikama.org
Screenshots: mimikama.org

Je nach eingegebener IBAN erscheint dann ein Login-Formular, in das wir den Nutzernamen und die PIN zum Online-Banking eingeben sollen! Natürlich bekommen die Betrüger dann auch diese Daten und können nach Herzenslust das Konto leerräumen.

Fazit

Nutzer, die bei einer solchen Mail den Link geklickt und ihre echten Daten angegeben haben, sollten sofort sowohl PayPal als auch ihre Bank darüber benachrichtigen!

Am Einfachsten lassen sich solche Seiten dadurch überprüfen, indem man einen Blick auf die URL wirft: Befindet man sich nicht auf der Originalseite eines Instituts, sollte man keinesfalls die echten Daten eingeben!

Alternativ kann man es natürlich auch testen, wie wir es immer tun:
Wirre Fantasiedaten eingeben und schauen, ob es funktioniert, dann kann man sicher sein, dass man sich nicht auf der echten Seite von PayPal oder eines anderen Instituts befindet.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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