Keine Panik vor dem PopUp „Ihr iPhone wurde gehackt“

iPhone gehackt? Warum diese Pop-ups täuschen

💬Was sollte man tun, wenn ein Konto gehackt wurde? Antworten finden Sie im Leitfaden Account gehackt.

Viele Smartphone-Nutzer kennen nervige Pop-ups zu Genüge: Man surft auf diversen Seiten, plötzlich kommen Pop-ups mit Behauptungen wie beispielsweise, dass man heute der 1 Millionste Google-Nutzer sei und einen Audi A7 gewonnen habe.
Dieses Pop-up zielt jedoch speziell auf iPhone-Benutzer ab und behauptet, das Smartphone sei gehackt worden.

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Wichtig: Diese Meldungen bedeuten in der Regel nicht, dass dein iPhone wirklich gehackt wurde. Es handelt sich fast immer um eine Täuschung, die dich zu einer Handlung bewegen soll.

So sieht das Pop-up aus, welches unvermittelt beim Surfen im Internet auftauchen kann:

Keine Panik vor dem PopUp "Ihr iPhone wurde gehackt"
Nein, das iPhone wurde nicht gehackt

Der Text der Pop-ups variiert, im Kern wird jedoch immer behauptet, dass das iPhone gehackt worden sei und man eine „Sicherungsapp“ installieren müsse. Zwei Variationen des Textes auf dem PopUp:

„Ihre iPhone-Verbindung wurde gehackt und jemand trackt Sie! Schließen Sie diese Seite nicht. Wenn dieses Problem nicht innerhalb von zwei Minuten behoben ist, ibt der Hacker Ihre Identität bekannt und sendet Ihren Browserverlauf und Ihre Frontkamera-Fotos an ALLE IHRE KONTAKTE!“

oder

„Ihr iPhone wurde gehackt.
Alle Ihre Aktionen auf dem Gerät werden von einem Hacker verfolgt.
Sofortiges Handeln ist nötig!“

Achtung, Scareware!

Unter Zeitdruck, nämlich einem Countdown-Timer, wird man aufgefordert, eine App zu installieren. Dabei handelt es sich jedoch um sogenannte Scareware. Der Begriff kommt vom englischen „to scare“ = erschrecken, denn die App wird dann behaupten, dass viele Trojaner und Viren auf dem iPhone seien und nur der teure Kauf der Vollversion das iPhone retten könnte.

Solche Pop-ups sind kein technischer Hack, sondern gezielte Täuschung. Sie sollen dich unter Druck setzen und zu falschen Handlungen bringen. 👉 Mehr dazu: Social Media Phishing erkennen

„Nerven bewahren“, sagt Apple

Bei störenden Pop-ups handelt es sich meist um betrügerische Werbung oder eben Meldungen, die den Nutzern vorgaukeln, etwas stimme mit dem iPhone nicht. In einem solchen Fall sollte man keinen Links folgen, die in diesen Pop-ups enthalten sind. Stattdessen einfach wegnavigieren, die Seite bzw. das Fenster schließen.

Vor allem, wenn man aufgefordert wird, Apps oder sonstige Software herunterzuladen, ist höchste Vorsicht geboten. Reagiert man auf die Forderungen in Pop-ups und installiert fremde Software, kann es gut möglich sein, dass diese erst recht Schäden anrichtet und im schlimmsten Fall sogar Daten abgreift, beschreibt Apple auf einer Support-Seite.

iPhones gelten als sehr sicher

Grundsätzlich muss man sich als iPhone-Nutzer keine Sorgen über Hack-Angriffe machen, außer es wurde mit einem Jailbreak „geknackt“, weiß Chip zu berichten.

Somit ist ein Angriff am ehesten dann möglich, wenn du dein iPhone mal länger jemand anderem überlassen hast und dieser vielleicht doch nicht dein bester Freund ist. So ist es ein Einfaches, Schadsoftware auf das Gerät zu spielen.
Ist es unglücklicherweise gelungen, so setze dein iPhone auf Werkseinstellungen zurück, ändere sämtliche Zugangscodes, entferne deine SIM-Karte und setze dich notfalls mit Apple in Verbindung.

Daher: iPhone nicht jailbreaken und ein „Gib mal her, ich installiere dir eine tolle App“ mit „Danke, aber nein danke!“ ablehnen.

Mehr zum Thema gehackte Accounts: → Account gehackt: Der komplette Leitfaden

Auch wenn dieses Pop-up kein echter Hack ist, bleiben schwache Zugangsdaten ein Risiko. 👉 Sichere Passwörter erstellen

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