Deepfake-Betrug mit Armin Assinger: Warnung vor dubiosen Investitionsplattformen

Deepfake-Videos nutzen fortschrittliche Technologien, um Personen wie Armin Assinger Worte in den Mund zu legen, die sie nie gesagt haben.

Autor: Hildegard O.

Die Behauptung

Videos in sozialen Medien scheinen zu zeigen, wie Armin Assinger von erfolgreichen Investitionen auf Plattformen spricht, weshalb er angeblich von der Österreichischen Nationalbank verklagt wurde.

Unser Fazit

Bei diesen Videos handelt es sich um Deepfakes. Der ehemalige Skisportler und Moderator Assinger machte niemals Werbung für Trading-Plattformen.

Deepfake-Videos werden auf Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok und YouTube verbreitet, um betrügerische Investitionsplattformen zu bewerben.

MIMIKAMA
Screenshot Video / Quelle: Watchlist Internet

Viele dieser Videos verwenden Ausschnitte aus Nachrichtensendungen oder der ORF2-Sendung „STÖCKL“ mit Barbara Stöckl.

Das Vorgehen der Betrüger: Deepfakes

Die Betrüger mischen echtes Filmmaterial mit durch künstliche Intelligenz (KI) generierten Deepfakes, um den Eindruck zu erwecken, dass Prominente wie Armin Assinger oder DW-Nachrichten-Moderator Benjamin Alvarez Gruber tatsächlich über diese Anlagemöglichkeiten sprechen. Tatsächlich sind die Inhalte frei erfunden.

Ein Klick auf die entsprechenden Links führt oft zu gefälschten Zeitungsartikeln, in denen die betrügerischen Angebote weiter beworben werden. Die Opfer werden überredet, persönliche Daten preiszugeben und erste Investitionen zu tätigen, oft mit dem Versprechen schneller Gewinne.

Erkennungsmerkmale und Vorsichtsmaßnahmen

Obwohl Deepfakes immer realistischer werden, gibt es Anzeichen, die auf eine Fälschung hindeuten. Beispielsweise kann die KI-generierte Stimme den spezifischen Dialekt einer Person nicht exakt imitieren. Es wird empfohlen, verdächtige Inhalte mit mehreren Quellen zu vergleichen.

Eine Suche in den Nachrichten oder ein Besuch der offiziellen Social-Media-Profile der betroffenen Prominenten kann aufschlussreich sein. Solche gefälschten Inhalte werden in der Regel nicht auf deren offiziellen Seiten veröffentlicht.

Glaubwürdigere Täuschung durch mehrere Videos

Die Betrüger schrecken nicht davor zurück, mehrere Videos zu erstellen, was Nutzer dazu bringen könnte, diesen eher Glauben zu schenken. So wird in einem weiteren Video darüber berichtet, dass die Österreichische Nationalbank (OeNB) Armin Assinger wegen seiner vermeintlichen Finanztipps verklagt hätte.

MIMIKAMA
Screenshot Video / Quelle: Watchlist Internet

Der Fall Armin Assinger

Armin Assinger, ein bekannter ORF-Moderator (“Millionenshow”) und ehemaliger Skirennläufer, wurde mehrfach Opfer solcher Falschmeldungen. Er wurde ohne sein Wissen als Werbefigur für verschiedene Online-Handelsplattformen eingesetzt, obwohl er nie für solche Dienste geworben hat.

Fazit

Die kursierenden Videos mit Armin Assinger sind mittels Deepfake-Technologie gefälscht worden. Er hat nie Werbung zu Investitionsmöglichkeiten gemacht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Qualität von Deepfakes ständig zunimmt, was ihre Erkennung erschwert. Umso wichtiger ist es, wachsam zu sein und Quellen zu überprüfen, bevor man Informationen für wahr hält oder auf verdächtige Links klickt.

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Quelle: Watchlist Internet, DPA

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