Eine Frage, die uns alle beschäftigt: Wer beherrscht das Internet? Mit den neuesten Regelungen aus Brüssel könnten die Tage gezählt sein, in denen Technologieunternehmen wie Amazon, Meta und Co. das Sagen hatten.

Die Geburt der „Gatekeeper“: Amazon. Meta, Alphabet, Apple, …

Die EU-Kommission hat es offiziell gemacht: Giganten wie Amazon, Meta, Alphabet und einige andere wurden zu „Gatekeepern“ ernannt. Doch was bedeutet das genau? Vereinfacht gesagt, werden diese Unternehmen nun als Schlüsselakteure betrachtet, die den Handel zwischen Händlern und Endverbrauchern kontrollieren.

Einwilligung? Ja, bitte!

Datenschutz und Datensammlung sind in den Schlagzeilen, seit Edward Snowden die Welt in Erstaunen versetzt hat. Jetzt greift die EU ein. Tech-Giganten dürfen Daten aus verschiedenen Quellen nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers zusammenführen. In einer Welt, in der Daten als das neue Öl gelten, könnte dies die Arbeitsweise dieser Unternehmen grundlegend verändern.

Kommunikation für alle

Kleine Messaging-Apps, die bisher im Schatten von Giganten wie WhatsApp und iMessage standen, bekommen nun einen Platz am großen Tisch. Diese dominanten Messaging-Dienste müssen ihre Türen öffnen, um Nachrichten von kleineren Messengern zu empfangen. Das ist so, als würde man kleinen Buchläden erlauben, ihre Bücher im Hauptgang großer Buchhandelsketten auszustellen!

Sanktionen und Konsequenzen

Aber es geht nicht nur darum, „ein schönes Spiel zu spielen“. Unternehmen, die gegen die neuen Regeln verstoßen, müssen mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Im Extremfall droht sogar die Aufspaltung des Unternehmens. Ein mutiger Schritt der EU, damit die neuen Regeln auch ernst genommen werden.

Was ist mit anderen Online-Inhalten?

Das ist noch nicht alles. Neben den „Gatekeeper“-Regeln müssen die Tech-Unternehmen auch dafür sorgen, dass bestimmte Inhalte wie Kinderpornografie oder Terrorpropaganda schnell entfernt werden. Hier geht es nicht nur um Marktmacht, sondern auch um die Sicherheit und das Wohlergehen der Nutzer.

Lesen Sie auch >   Bild von Sir Keir Starmer mit rosa Hijab ist nicht echt

Fazit

Es sind aufregende Zeiten für die digitale Landschaft in Europa. Mit den neuen Regeln und Vorschriften will die EU das Gleichgewicht der Kräfte wiederherstellen und die Tech-Giganten in Schach halten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Geschäftsmodelle der Unternehmen auswirken werden und ob sie tatsächlich einen faireren und sichereren digitalen Raum für uns alle schaffen. Eines ist jedoch sicher: Das Internet, wie wir es kennen, wird sich verändern.

Möchten Sie immer auf dem neuesten Stand über die aufregendsten Entwicklungen in der digitalen Welt bleiben? Dann melden Sie sich jetzt für unseren Mimikama-Newsletter an und verpassen Sie keine wichtigen Updates mehr! Entdecken Sie auch unser breites Angebot an Medienbildungsressourcen und tauchen Sie tiefer in die Welt der Faktenchecks und digitalen Kompetenz ein.

Quelle:

EU-Kommission

Das könnte auch interessieren:
Instagram testet Option für „Private Sharing“
Browser-Betrüger: Wie Chrome-Erweiterungen Ihre Passwörter ausplaudern
Hacking Enthüllt: Die Wahre Identität der Hoodie-Helden

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)