„Likes“ als Falle: Der Preis der Online-Anerkennung

Studien zeigen: Social Media fördert Körperunzufriedenheit

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Autor: Hildegard O.

Die Suche nach Anerkennung durch „Likes“ und positives Feedback wird im heutigen digitalen Zeitalter, in dem soziale Medien eine dominante Rolle im Alltag vieler Menschen spielen, immer intensiver. Besonders junge Menschen sind von dieser Jagd nach digitaler Bestätigung betroffen, was laut aktuellen Studien gravierende Folgen für ihr Selbstbild und ihre psychische Gesundheit hat.

Experten der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie warnen jetzt vor den Risiken einer unkritischen Nutzung sozialer Medien. Die intensive Beschäftigung mit visuell aufbereiteten Inhalten auf Plattformen wie Instagram, TikTok und Co. kann bei jungen Nutzern zu einer verstärkten Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild führen und das Risiko für die Entwicklung von Essstörungen deutlich erhöhen.

Die Wissenschaft hinter der Bildschirmzeit

Studien, u. a. von Ashley Sharma und Carol Vidal von der Johns Hopkins MedUni in Baltimore, haben einen starken Zusammenhang zwischen der Nutzung visueller sozialer Medien und der Prävalenz von Essstörungen nachgewiesen. Diese Zusammenhänge werden durch die ständigen Vergleichsprozesse, die solche Plattformen fördern, noch verstärkt. Die Nutzer vergleichen ihr Aussehen und ihren Lebensstil mit den sorgfältig kuratierten und oft unrealistischen Darstellungen, die sie online sehen, was zu einem verzerrten Selbstbild und selbstschädigendem Verhalten führen kann.

Die Rolle der „Likes“ in der Selbstwahrnehmung

Die Bedeutung, die dem Erhalt von „Likes“ und positiver Anerkennung in sozialen Medien beigemessen wird, spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Körperbildsorgen und restriktivem Essverhalten. Eine australische Studie bestätigte diesen Zusammenhang, indem sie zeigte, dass Jugendliche, die großen Wert auf Anerkennung durch soziale Medien legen, zu ungesundem Essverhalten neigen und mehr Unzufriedenheit mit ihrem Körper empfinden. Eine weitere experimentelle Studie ergab, dass bereits eine einwöchige Einschränkung der Nutzung sozialer Medien zu einer signifikanten Verringerung der Symptome von Essstörungen bei den Teilnehmenden führen kann.

Präventionsansätze und die Bedeutung von Medienbildung

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wird die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen und Medienkompetenz deutlich. Ein kritisches Hinterfragen von Inhalten, Aufklärung über die finanziellen Interessen hinter Social Media Influencern und ein bewusster Umgang mit kulturellen Idealbildern können jungen Menschen helfen, ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Körper und Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Fragen und Antworten zu Social Media und „Likes“:

Frage 1: Was belegen die neuen Studien über Social Media und Körperbild?
Antwort 1: Sie zeigen, dass intensive Nutzung sozialer Medien zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und einem erhöhten Risiko für Essstörungen führt.

Frage 2: Welchen Effekt hat eine Pause von Social Media?
Antwort 2: Eine einwöchige Pause kann bereits positive Effekte auf das Körperbild und Essverhalten haben.

Frage 3: Wie beeinflussen „Likes“ das Körperbild?
Antwort 3: Eine hohe Bedeutung von „Likes“ ist mit restriktivem Essverhalten und größerer Körperunzufriedenheit verknüpft.

Frage 4: Was ist ein wichtiger Präventionsansatz?
Antwort 4: Medienbildung und ein kritisches Bewusstsein gegenüber Social Media-Inhalten und -Influencern sind entscheidend.

Frage 5: Wie entwickeln sich Essstörungen?
Antwort 5: Durch eine Kombination aus persönlichen, biologischen und gesellschaftlichen Faktoren, einschließlich der Einflüsse sozialer Medien.

Fazit

Die zunehmende Evidenz über die negativen Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien auf das Körperbild und die psychische Gesundheit, insbesondere bei Jugendlichen, unterstreicht die Dringlichkeit von Aufklärung, kritischer Medienkompetenz und Präventionsmaßnahmen. Während digitale Vernetzung und Kommunikation unbestreitbare Vorteile bieten, müssen die Risiken, die mit einer unkritischen und intensiven Nutzung einhergehen, ernst genommen und angegangen werden. Die Förderung eines gesunden Selbstbildes, die Stärkung des Selbstwertgefühls und die Entwicklung kritischen Denkens sind entscheidend, um die negative Spirale von Vergleichen, Unzufriedenheit und selbstschädigendem Verhalten zu durchbrechen.

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Quellen: researchgate ; researchgate

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