Senioren sind Smartphones zu kompliziert!

Senioren wünschen sich einfachere Smartphones und weniger Apps. Mimikama zeigt, wie die Industrie auf die Bedürfnisse der älteren Generation eingehen kann

Generation 65 plus nutzt laut aktueller Emporia-Studie nur eine sehr geringe Zahl von Apps

Zwei Drittel der über 65-Jährigen nutzen nur eine sehr geringe Zahl von Apps. Vor allem Frauen wünschen sich weniger Programme und stattdessen eine einfachere Bedienbarkeit. Das zeigt die Seniorenstudie 2018 „Smart im Alltag“, für die der österreichische Mobiltelefon-Hersteller Emporia 1.000 Bundesbürger über 65 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt hat.

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Einfachste Bedienung gewünscht

„Die klassischen Geräte sind für die Generation Smartphone gemacht, nicht aber für den Rest der Bevölkerung. Es ist die Pflicht der Industrie, hier umzudenken und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu nehmen. Denn viele Dinge des täglichen Lebens können kaum noch ohne Handy erledigt werden. Senioren, die mobil und unabhängig sein wollen, sind auf internetfähige Telefone angewiesen“,

sagt Emporia-Chefin Eveline Pupeter.

Laut der Erhebung ist die eigene Familie für Senioren die erste Anlaufstelle bei Problemen mit dem mobilen Endgerät: 47 Prozent der Studienteilnehmer wenden sich an ihre Kinder, weitere zwölf Prozent an die Enkel oder Urenkel, wenn der Umgang mit dem Smartphone wieder einmal zu kompliziert ist.

Doch die meisten Senioren legen laut der aktuellen Erhebung Wert darauf, ihre Probleme eigenständig lösen zu können.

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