Sekretariate, Empfänge, Buchhaltungen, PersonalerInnen und auch Chefinnen und Chefs aufgepasst: So werden eure Firmenrechner angegriffen!
Worum geht es? Unabhängig davon ob Unternehmen Stellenausschreibungen veröffentlicht haben oder nicht, kommen durchaus auch Initiativbewerbungen per E-Mail in Firmen an. Mit genau dieser Methode versuchen Betrüger nun Firmenrechner zu infizieren.
Die Täter senden an Unternehmen E-Mails, die vermeintliche Bewerbungen auf Stellenanzeigen beinhalten. Die E-Mails enthalten meist mehrere Anhänge: Lichtbilder der angeblichen Bewerber und weitere Unterlagen in einer ZIP-Datei. Die Schadsoftware befindet sich in der ZIP-Datei und ist als Anschreiben oder Lebenslauf getarnt.
Wie kann ich eine solche Mail erkennen? In den derzeit verschickten E-Mails befindet sich in einem ZIP-Archive eine .LNK-Datei, die als PDF-Dokument getarnt ist (Beispiel: Bewerbung.pdf.Ink)
⚠️ Achtung: Bei einigen Betriebssystemen wird die Dateiendung .Ink ausgeblendet!
⚠️ Die Datei sollte auf keinen Fall geöffnet werden. Durch das Öffnen der .Ink-Datei wird die eigentliche Schadsoftware nachgeladen.
⚠️ Wird die Datei geöffnet, verschlüsselt die Schadsoftware die auf dem Computer befindlichen Dateien und ihr könnt nicht mehr auf eure Dateien zugreifen.
Unsere Tipps:
▶️ Prüft eingehende E-Mails sorgfältig
▶️ Achtet auf die tatsächliche Dateiendung der Bewerbungsunterlagen
▶️ Endungen wie .exe, .js oder .lnk weisen darauf hin, dass es sich um ausführbare Dateien handelt, die gegebenenfalls nicht erwünschte Änderungen am PC vornehmen
▶️ Erstellt regelmäßig Backups und bewahrt diese auf externen Systemen auf, damit diese nicht auch durch die Schadsoftware verschlüsselt werden
▶️ Tretet mit den Tätern nicht in Kontakt und geht nicht auf Zahlungsforderungen ein
▶️ Erstattet als betroffenes Unternehmen Anzeige bei der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC):
➡️ https://lka.polizei-bw.de/
Diese Warnung stammt vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg
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