Bar nutzt Gesichtserkennungs-Software gegen Drängler!

Übersehen, verdrängt, übertönt – eine Bar in London setzt jetzt Gesichtserkennungs-Software ein, damit es an den Zapfhähnen gerechter zugeht.

Übersehen, verdrängt, übertönt – eine Bar in London setzt jetzt Gesichtserkennungs-Software ein, damit es an den Zapfhähnen gerechter zugeht.

Eine Bar im Zentrum Londons gibt ihren Mitarbeitern für einen Testlauf eine Gesichtserkennungs-Software zur Hand um Dränglern an der Theke den Garaus zu machen. Die KI-Technologie nennt sich AI Bar  und stammt vom britischen Unternehmen DataSparQ.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

„Wer zuerst kommt mahlt zuerst“

AI Bar identifiziert Personen, die an der Bar warten und zeigt nicht nur durch eine Nummer ihren Platz in der Warteschlange an, sondern auch wie lange sie schon warten. Das soll Vordrängler vermeiden und die Bestellungen schneller und fairer gestalten.

Sieht der Kunde jünger aus als 25 Jahre, schlägt das System eine Alterskontrolle vor.

„Die AI Bar stellt sicher, dass es sich um ein müheloses ‚First Come, First Served‘-System handelt, das die Bestellung von Getränken für Trinker und Barpersonal bequemer macht.

Wir sind in Gesprächen mit Getränkeunternehmen und Gastronomen, um die Technologie in den nächsten 12 Monaten flächendeckend einzuführen. Das System kann überall installiert werden und ist skalierbar – daher erwarten wir, dass es in Bars beginnt und sich auf Musikfestivals und darüber hinaus entwickelt“,

so DataSparQ-Geschäftsführer John Wyllie über AI Bar.

Erste Videos und Fotos von AI Bar im Einsatz sind hier einsehbar.

Muss ich mir Sorgen um meine Privatsphäre machen?

Barbesucherinnen und -besucher müssen sich laut Wyllie keine Sorgen um ihre Privatsphäre machen: Die von der Webcam gesammelten Bilder würden nicht gespeichert und auch Momentaufnahmen von Gesichtern würden am Ende jeder Sitzung gelöscht.

Bei dem Testlauf in der 5cc Cocktail Bar von Harrild & Sons wurde bis jetzt noch keine zahlende Kundschaft bedient. DataSparQ erwartet, dass die KI-Bar-Technologie Ende 2019 in London eingeführt wird.

Das könnte dich auch interessieren: Künstliche Intelligenz soll wie ein Baby lernen

Weitere Quellen: EuroNews
Artikelbild: Shutterstock / Von DisobeyArt

Kostenlos · der tägliche Mimikama-Newsletter

Fakten statt Aufregung. Direkt in dein Postfach.

Die wichtigsten Faktenchecks und Meldungen des Vortags – jeden Morgen kostenlos und unabhängig vom Social-Media-Algorithmus.

Ich möchte den oben angeführten Newsletter erhalten und stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse zu diesem Zweck verarbeitet wird. Ich kann den Newsletter jederzeit abbestellen. Details in der Datenschutzbestimmung.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)