VW-Mitarbeiter stirbt! Kollegen arbeiten neben Leichnam weiter.

Ein tragischer Vorfall im VW-Werk Wolfsburg wirft Fragen zur Pietät am Arbeitsplatz auf. Mimikama bietet wertvolle Informationen und Hintergründe zu den …

Ein Mitarbeiter im VW-Werk Wolfsburg verstarb während seiner Nachtschicht an Herzversagen. Die Kollegen sollen ihre Arbeit nur wenige Meter neben dem Leichnam fortgesetzt haben.

VW-Mitarbeiter stirbt! Kollegen arbeiten neben Leichnam weiter. – Das Wichtigste zu Beginn: Ein Mitarbeiter verstarb während seiner Arbeit im VW-Werk Wolfsburg. Ein Bericht schockiert über die Vorgehensweise. So dauerte es zwei Stunden, bis der Tote vom Bestatter abgeholt werden konnte. In dieser Zeit arbeiteten seine Kollegen nur wenige Meter entfernt weiter.

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Bericht sorgt für Eklat

Der Vorfall ereignete sich bereits im Dezember des Vorjahres. Jedoch sorgt ein Artikel mit dem Titel „Grenzenlos pietätlos“ im Internet nun für Aufregung. In diesem Bericht einer Mitarbeiterzeitung wird beschrieben, dass ein Mitarbeiter bereits länger krank zur Arbeit erschien und vermutlich infolgedessen einem Herzinfarkt erlag.

Mindestens zwei Stunden lang dauerte es, bis Notarzt und Polizei ihre Arbeit abschließen konnten und der Leichnam von einem Bestattungsunernehmen geholt wurde. In dieser Zeit lag der Leichnam – mit einer Plane abgedeckt – nur wenige Meter von seinen Kollegen entfernt.
Der Betrieb lief währenddessen ungehindert weiter. Aussagen wie „Der ist eh tot, der merkt nichts mehr.“ sollen gefallen sein. VW weist die zitierten Aussagen im Artikel vehement zurück. Auch Rückfragen bei den Mitarbeitern und dem im Bericht erwähnten Meister wurden nicht bestätigt.

Im Internet wird dieser Bericht nun unter Empörung geteilt. Zahlreiche Kommentare drücken ihren Ärger und ihr Unverständnis für diese Pietätlosigkeit aus.

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Mehr Informationen

Quelle bisher unbekannt

Unter dem Pseudonym „Vorwärtsgang“ soll der Artikel von einem VW-Mitarbeiter veröffentlicht worden sein.
Der VW-Konzern streitet die Vorwürfe ab. Ihnen sei der Artikel bekannt, jedoch soll er für ein Infoblatt der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) verfasst worden sein. Auch die Partei streitet dies ab und räumt jedoch ein, dass eventuell Mitglieder an dem Blatt mitwirken, so Regional Heute.

VW äußert sich zu diesem Vorfall

Laut dem VW-Unternehmenssprecher wurde versucht, den 59-Jährigen bis zu seinem Abtransport wiederzubeleben, schreibt die deutsche Zeitung. Hierfür wurde ein Sichtschutz aufgebaut.

Als Erklärung, warum das Band in dieser Zeit nicht gestoppt wurde, gibt VW an, dass dann alle Bänder aufgehalten werden müssten, was allerdings vermieden werden sollte, da dies erhebliche Schäden zur Folge gehabt hätte.
Auch dürfe man einen Leichnam, bei dem die Ursache seines Todes noch unklar ist, erst nach Freigabe der Polizei vom Bestatter fortbringen lassen. Aus diesem Grund musste der Verstorbene für eine gewisse Zeit am Unfallort liegen bleiben.

Quelle: futurezone.de
Artikelbild: Twitter

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