Jahresrückblick 2020: Trump verwechselt angeblich Beirut mit Bayreuth

Entdecke die kuriose Verwechslung von Beirut und Bayreuth durch Trump im Jahr 2020. Mimikama klärt auf und bringt Licht ins Dunkel dieser Geschichte

💬Wie entstehen gefälschte Aussagen von Prominenten? Antworten finden Sie im Leitfaden Promi-Fakes.

Ein generierter Tweet sorgte im Jahr 2020 bei so manchem Trump-Gegner verzückte Schadenfreude. Doch der US-Präsident verwechselte Beirut nicht mit Bayreuth.

Obwohl Donald Trump so seine Schwierigkeiten mit wenig bekannten Wörtern hat, ging im Jahr 2020 ein ganz bestimmter Tweet nicht auf das Konto des ehemaligen US-Präsidenten.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Das ist der betreffende Tweet: Augenscheinlich hat er in einem Kondolenz-Tweet Beirut mit Bayreuth verwechselt:

Beirut oder Bayreuth?
Beirut oder Bayreuth?

Trump soll getweetet haben:

„My condolences for the inhabitants of the city of Bayreuth that was devastated by a terrorist bomb. It is so sad that Germany has failed again.“

Davon mal abgesehen, dass noch gar nicht klar ist, wie die Explosion in Beirut zustande gekommen ist, dies wäre also ein ziemlich fahrlässiger Tweet von Trump (was allerdings auch nichts Neues wäre), ist in Bayreuth unseres Wissens nichts explodiert.

Vielleicht Autocorrect-Fehler?

Das wäre zumindest denkbar, jeder kennt die wilden Vorschläge des Smartphones, wenn man eine Nachricht tippt… und da könnte das tatsächlich vorkommen.

Aber wo ist der Tweet?

Auf dem Twitter-Account Trumps lässt sich der Tweet nicht finden. Vielleicht hat er ihn aber gelöscht?

Das kann man hübscherweise nachprüfen, denn die Seite Factbase überwacht alle Trump-Tweets und veröffentlicht, sobald ein Tweet gelöscht wurde. Doch auch dort ist der Tweet nicht zu finden.

Werde selbst zum Trump!

Nein, das ist jetzt keine Aufforderung, alle paar Tage „MAKE AMERICA GREAT AGAIN!“, „OPEN THE SCHOOLS!!!“ oder „FAKE NEWS IS THE ENEMY OF THE PEOPLE!“ zu tweeten!

Stattdessen kann man sich selbst zum Trump machen, indem man beispielsweise Seiten wie FakeTrumpTweet nutzt, denn daher stammt wahrscheinlich der obige Tweet wirklich.

Danke, Mr. President!
Danke, Mr. President!

Ländernamen – Nicht so leicht!

Jener Fake hat aber zumindest einen realen Hintergrund: Trump hat so manchmal seine Probleme mit Ländernamen. Erst kürzlich spielte ihm wohl sein Kopfkino einen Streich, als er bei einer Rede Thailand als „Thighland“ (Schenkel-Land) aussprach:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Man muss ihm allerdings zugute halten, dass er es selbst bemerkte und sich sofort korrigierte. Viel Gelächter und Scherze brachte es ihm aber trotzdem auf Twitter ein, wie beispielsweise hier:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Aber auch bei den Amerikanern eigentlich bekannten Namen tut sich Trump schwer. Yosemite (wird ausgesprochen wie geschrieben, jə(ʊ)ˈsɛmɪti) wird bei ihm zu Yo Semites (Hallo Semiten):

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung

Der Tweet ist nicht also nicht echt, sondern wurde mit einem Fake Tweet-Generator erstellt. Ein Körnchen Wahrheit hat der Tweet dennoch: Trump kämpft öfters mal mit Wörtern, die ihm nicht sehr bekannt sind.

Artikelbild: Shutterstock / Von Frederic Legrand – COMEO

Auch interessant:


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)