Angeblicher Richter handelt am Telefon Pfändung aus

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Mainz – Einen angeblich offenen Betrag in Höhe von 9.800 Euro forderte ein Hamburger Geldinstitut telefonisch von einem Mainzer Bürger.

Am Dienstag erhielt der 78-Jährige einen Anruf aus Hamburg. Ein angeblicher Sachbearbeiter erläuterte ihm eine offene Forderung durch ein Inkassounternehmen. Diese hätten einen Beschluss des Amtsgerichtes Hamburg vorgelegt und die Forderung sei berechtigt. Zur Verifizierung erhielt der Mainzer daraufhin eine Mobiltelefonnummer eines angeblichen Richters des Amtsgerichtes Hamburg.

Dieser unterbreitete ihm daraufhin telefonisch das Angebot, innerhalb von zwei Stunden 2000 Euro zu überweisen, um die Pfändung auf seinem Konto zu verhindern. Diesem Angebot kam er jedoch nicht nach und beendete das Gespräch.

Am Mittwochmorgen wurde erneut angerufen. Diesmal wurde ihm die gleiche Geschichte, lediglich mit einem anderen Banknamen aufgetischt. Als der aufmerksame Ruheständler jedoch nach schriftlichen Unterlagen fragte, wurde das Gespräch beendet. Zu einem finanziellen Schaden ist es nicht gekommen.


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