Das Zitat aus dem Klassiker der Filmgeschichte mit Humphrey Bogart in der Hauptrolle ist wohl jedem geläufig. Doch warum ist es ein Thema für Mimikama?

Der Filmklassiker „Casablanca“ mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman hat wohl einige bekannte Zitate hervorgebracht. Neben „Ich schau dir in die Augen, Kleines“ beispielweise auch „Spiel´s nochmal, Sam“ oder „Uns bleibt immer Paris“.

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich den Film noch nie gesehen hab (Asche auf mein Haupt), aber nach diesem Artikel werde ich das schleunigst nachholen.

Der Zitat-Faktencheck

Dazu meine persönliche Vorgeschichte. Claudia mein Name, in die Tasten hau ich hier im schönen Wien. Ich war immer schon Fan von Mimikama, und bin darum auch ganz happy, dass ich hier mitmischen darf. Und das jetzt schon seit einiger Zeit. Denn bei diesem Artikel handelt es sich bereits um den 1.000sten (ja, den EINTAUSENDSTEN!), den ich für Mimikama geschrieben habe. Gestern sah ich, dass ich knapp davor war und wollte dafür ein ganz besonderes Thema behandeln.

Mein lieber Kollege Ralf warf daraufhin eine überraschende Frage ein: „Warum heißt dein Bogey eigentlich Bogey?“ und bezog sich damit auf meinen treuen Wuff „Bogart“, kurz „Bogey“ genannt. Mein Bogey, ein besonders hübscher Schäferhund (Untertreibung! Er ist natürlich der Schönste!), stammt aus dem B-Wurf eines befreundeten Züchters. Bei der Namensfindung für die Welpen habe ich ein wenig unterstützt und unter anderem „Bogart“ vorgeschlagen.

Und ja, Claudia hat ´nen Schäferhund… – danke vorab, ich kenne alle Witze, die mit einem gewissen Ärzte-Song zu tun haben, bereits. Danke, lasst mal stecken.

Doch zurück zum Thema. Die Antwort von Ralf war ein Link. Der Link zu einer Seite, auf der aufgeklärt wird, dass das Filmzitat „Ich schau dir in die Augen, Kleines“, so nicht ganz stimmt.

„Ich schau dir in die Augen, Kleines“

„Here´s looking at you, kid“, wie es im Original heißt, wurde 2005 vom Amerikanischen Filminstitut zum fünftwichtigsten Satz der Filmgeschichte gewählt. Dabei handelt es sich in Wahrheit um einen einfachen Trinkspruch, bei dem sich zwei Menschen zuprosten und sich dabei in die Augen sehen.

Eine sinngemäß korrekte Übersetzung würde hier wohl eher lauten „Ich trinke auf dein Wohl, Kleines!“. Ob diese im Deutschen genauso berühmt geworden wäre wie die bekannte, aber etwas unkorrekte Version, ist fraglich. Trägt der Ausspruch „Ich schau dir in die Augen, Kleines“ doch weit mehr Gefühl und Verbundenheit in sich als ein 0815-Trinkspruch. Er sollte ja schließlich auch ein wenig die Gefühle von Rick Blaine für Ilsa Lund ausdrücken.

Übrigens stand der Satz so gar nicht im Drehbuch. Bogart hat ihn spontan in der Szene verwendet.

Humphrey Bogart, Oscar-Preisträger und der „größte männliche amerikanische Filmstar aller Zeiten“, wie das American Film Institute 1999 befand, wird mir weder zuprosten und auch nicht „Ich schau dir in die Augen, Kleines“ zu mir sagen. Bei mir zuhause sieht das dann eher so aus:

Bogey @Ablichterei e.U.
Bogey @Ablichterei e.U.

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Quelle: Wiener Zeitung


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