Bereits im Mai 2019 tauchte dieses Dokument des Mineralölkonzerns Exxon auf, das aufzeigt, dass der Konzern bereits 1982 den ungefähren CO2-Gehalt der Atmosphäre prognostizierte.
Doch jetzt erst verbreitet sich jener Teil des Dokuments in sozialen Medien, der diese Prognose grafisch aufzeigt:

Anhand der Grafik ist ersichtlich, dass ein atmosphärischer CO2-Gehalt von knapp 420 ppm und ein globaler Temperaturanstieg von etwas über 0,8 Grad Celsius prognostiziert wurde. Die aktuellen Werte betragen 415 ppm und ein Temperaturanstieg von 1 Grad, liegen somit sogar im prognostizierten Rahmen.
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Die Grafik ist echt!
Sie ist in dem Originaldokument der Exxon Research and Engineering Company auf Seite 7 (Seite 14 des PDF) zu finden. Es wurde im April 1982 erstellt und im November 1982 an Ediverse Exxon-Mitarbeiter herausgegeben.
Brisant dabei: Im Begleitschreiben steht, dass geraten wird, das Dokument nur intern an Exxon-Personal weiterzugeben und nicht an die Öffentlichkeit zu bringen.
Doch nicht nur Exxon, auch Shell beschäftigte sich 1988 mit dem Treibhaus-Effekt und prognostizierte im Extremfall sogar eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes zwischen 2050 und 2075.

In dem Exxon-Dokument wird von „potenziell schwerwiegender Klimaprobleme“ geschrieben, die allerdings, laut den Forschern damals, „erst im späten 21. Jahrhundert oder darüber hinaus“ auftreten würden. Vier Jahrzehnte später muss man allerdings feststellen, dass doch nicht mehr soviel Zeit ist.
Fazit
Bereits in den 80er-Jahren untersuchten Exxon und auch Shell den Treibhauseffekt und kamen zu ähnlichen Ergebnissen, nämlich das der C02-Gehalt in der Atmosphäre kontinuierlich ansteigen wird. Brisant ist das Exxon-Papier, da der Konzern noch 1997 eine Anzeige in der „New York Times“ platzierte, in der der von Menschen verursachte Treibhauseffekt angezweifelt wurde.
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Wichtig aber:
Auch wenn diese Studie einen Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur darstellt, ist dies natürlich nicht der einzige Beweis für einen menschengemachten Klimawandel durch Treibhausgase. Zwar gab es Perioden in der Erdgeschichte, in denen sich die Temperatur scheinbar unabhängig von CO2 entwickelte, doch dies geschah durch Änderung anderer Einflüsse (sog. Strahlungsantrieb) über einen langen Zeitraum, wie z.B. den Milankovitc-Zyklen und der dadurch resultierenden Veränderung der Sonnenintensität.
Dies ist heute nicht der Fall, der maßgebliche Faktor ist nachweislich der rapide Anstieg von Treibhausgasen in unserer Atmosphäre.
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