In Göttingen wurden mehrfach DVDs mit religiösem Inhalt in Briefkästen gefunden. Die Polizei entwarnt: Die DVDs sind nicht giftig.
Via Facebook, teilt die Polizei Göttingen mit, dass im Stadtgebiet mehrfach DVDs mit religiösem Inhalt in Briefkästen gefunden wurden.
Ähnliche Sachverhalte sind der Polizei bekannt und betont, dass es in der Vergangenheit zu keinerlei Kontaminationen physischer Art gekommen ist und auch in in diesem Fall kein Grund zur Annahme besteht.
Das bloße Verteilen von DVDs stellt somit keine Straftat dar.
Hintergrund zum Thema „vergiftete Post“
Seit 2016 wird immer wieder vor vergifteten CDs und Umschlägen gewarnt. Dabei handelt es sich um Falschmeldungen, die auch schon zu einem Polizei-Großeinsatz geführt hatten.
Zumeist handelt es sich bei dieser Falschmeldung um einen braunen Umschlag der „Mensch für Mensch“ Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe. Angeblich wäre die CD in dem Umschlag mit einer chemischen Substanz versehen, die die Atemwege lähmt.
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Die Stiftung nahm bereits 2016 Stellung zu den Falschmeldungen:
Falsche Warnung vor angeblich vergifteten CDs München, 13. Dezember 2016.
Seit mehreren Tagen kursieren Meldungen auf Facebook und WhatsApp, die vor einer angeblich vergifteten CD warnen. Im Bild dazu taucht immer wieder ein Briefumschlag der Stiftung Menschen für Menschen auf, mit dem Mitte November eine Weihnachts-CD an Spender versandt wurde.
„Wir sind über diese Verunglimpfung und den Missbrauch unseres Weihnachts-Briefs extrem verärgert und werden Strafanzeige gegen Unbekannt stellen“, sagt dazu Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe am Dienstag (13. Dezember 2016) in München.
Seit Tagen erreichen die Stiftung (www.menschenfuermenschen.org) immer wieder Anfragen von besorgten und verunsicherten Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch zahlreiche Polizeidienststellen mussten sich in den vergangenen Tagen mit diesen dubiosen Warnhinweisen beschäftigen und haben mehrfach bestätigt, dass es sich um eine Falschmeldung handelt.
„Wir bitten alle Menschen, die besagte Falschmeldung nicht zu posten oder zu teilen. Jede weitere Verbreitung schadet den Menschen, die tagtäglich die Unterstützung unserer Organisation benötigen“, betont Sebastian Brandis.
(Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier: www.menschenfuermenschen.de)
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
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