Facebook-Statusmeldungen, die behaupten, die „Höhle der Löwen“ könne Deutsche mit Öl reich machen, sorgen für Aufregung. Sie versprechen mühelos tausende Euro pro Tag auf einer Ölhandelsplattform. Wir warnen vor diesem verlockenden Versprechen. Es handelt sich um eine Betrugsmasche, die nichts mit der bekannten Sendung „Höhle der Löwen“ zu tun hat. Wer darauf hereinfällt, riskiert sein Geld.

Screenshot: Falsche Höhle der Löwen -Investitionsversprechen auf Facebook
Screenshot: Falsche ‚Höhle der Löwen‘-Investitionsversprechen auf Facebook

Was verbirgt sich hinter der Schlagzeile?

In einem angeblichen Artikel der BILD-Zeitung wird behauptet, dass bereits 250 EUR Startkapital ausreichen, um mit dem angeblich in der „Höhle der Löwen“ vorgestellten Produkt „Öl-Profit“ täglich 7.3810,10 EUR zu verdienen. Diese Behauptung ist jedoch frei erfunden und dient als Lockmittel, um Opfer auf eine betrügerische Handelsplattform zu locken.

Screenshot der gefälschten Webseite der "Bild": Ein angeblicher BILD-Artikel behauptet, dass bereits 250 Euro Startkapital ausreichen, um mit dem in der „Höhle der Löwen“ vorgestellten Produkt „Öl-Profit“ täglich 7.3810,10 Euro zu verdienen. Diese Behauptung ist jedoch frei erfunden und dient als Lockmittel zur Gewinnung von Opfern für eine betrügerische Handelsplattform.
Screenshot der gefälschten Webseite der „Bild“: Ein angeblicher BILD-Artikel behauptet, dass bereits 250 Euro Startkapital ausreichen, um mit dem in der „Höhle der Löwen“ vorgestellten Produkt „Öl-Profit“ täglich 7.3810,10 Euro zu verdienen. Diese Behauptung ist jedoch frei erfunden und dient als Lockmittel zur Gewinnung von Opfern für eine betrügerische Handelsplattform.

Die wahre Geschichte hinter dem Titel

Einige Internetnutzer könnten versucht sein, auf diese verlockenden Angebote einzugehen, zumal 250 Euro Startkapital für viele kein großes Risiko darstellen. Tatsächlich stehen hinter dieser Schlagzeile aber Kriminelle, die betrügerische Plattformen betreiben. Der vermeintliche BILD-Artikel und die Verknüpfung mit der bekannten TV-Sendung „Höhle der Löwen“ sollen lediglich Vertrauen schaffen.

Betrüger, die sich auf der Handelsplattform registrieren, werden in der Regel telefonisch kontaktiert, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Es werden sogar hohe Gewinne vorgetäuscht, um die Opfer zu weiteren Investitionen zu bewegen. Erfahrungen mit ähnlichen Betrugsplattformen zeigen, dass den Opfern oft ein erheblicher finanzieller Schaden entsteht.

So erkennen Sie den Betrug!

Es gibt einige Warnzeichen, auf die Sie achten sollten:

  1. Erfundene Nachrichtenartikel: Auf den ersten Blick mag es scheinen, dass der Artikel von BILD stammt, doch bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass es sich um eine Fälschung handelt.
  2. Unrealistische Gewinnversprechen: Seien Sie skeptisch, wenn unglaubliche Gewinne in kürzester Zeit und bei geringen Investitionen versprochen werden.
  3. Fehlendes Impressum: Wer den Links im Nachrichtenartikel folgt, gelangt auf eine Webseite, auf der keinerlei Informationen über das dahinterstehende Unternehmen zu finden sind.
Lesen Sie auch >   Tempolimit und Klimawandel: Wissenschaftler in der Kritik

Sie haben investiert? Was nun?

Wenn Sie bereits Geld angelegt haben, lassen Sie sich nicht von angeblichen Finanzberatern unter Druck setzen und tätigen Sie keine weiteren Einzahlungen. Stattdessen sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten und das weitere Vorgehen besprechen. Sie können sich auch an Ihr Kreditkarteninstitut wenden, um eventuell Ihr Geld zurückzubekommen, auch wenn die Chancen dafür eher gering sind. Dennoch sollten Sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Ihr Geld zurückzubekommen.

Lesen Sie auch

Besuchen Sie uns auch auf Facebook, in unserer Gruppe „Mimikama-Faktenchecks“

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)