Besonders betroffen sind Menschen, die auf der Suche nach lukrativen Geldanlagen über Kryptowährungen auf vermeintlich sichere und renditestarke Angebote stoßen.

Ein bezeichnendes Beispiel ist der Fall von Ecki F. aus Oberhessen, der durch gefälschte Interviews und Presseberichte mit Prominenten auf eine Online-Handelsplattform gelockt wurde. Dort wurde ihm eine einfache und vermeintlich sichere Anlagemöglichkeit mit Kryptowährungen und KI-Unterstützung vorgestellt.

Die Realität stellte sich jedoch schnell als Betrug heraus: Nachdem er sein Geld an eine unbekannte Person überwiesen hatte, verschwand sein Ansprechpartner und mit ihm das investierte Kapital.

Das Krypto-Betrugsmuster

Diese Art von Betrug folgt einem bekannten Muster: Anleger werden mit dem Versprechen auf außergewöhnlich hohe Renditen gelockt und zu einer ersten Investition veranlasst. In der Folge werden sie zu weiteren Einzahlungen verleitet, oft mit gefälschten Depotauszügen, die eine rasche Gewinnsteigerung suggerieren.

Wenn es dann an der Zeit ist, die Gewinne abzuholen, bricht der Kontakt ab und die Webseiten der Betrüger verschwinden.

So schützen Sie sich

Ein wesentliches Warnsignal ist das Fehlen eines Impressums auf der Website, das auf unseriöse Angebote hinweist. Außerdem sollten Anleger prüfen, ob das Unternehmen in Deutschland eine Erlaubnis zum Betreiben von Finanzgeschäften hat und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt wird.

Fragen und Antworten zum Thema Anlagebetrug:

Frage 1: Wie können Anleger seriöse Geldanlageangebote erkennen?
Antwort 1: Interessenten sollten darauf achten, ob es auf der Internetseite ein Impressum gibt, ob das Unternehmen bei der BaFin registriert ist und ob es eine Erlaubnis zum Betreiben von Finanzgeschäften in Deutschland hat.

Frage 2: Was tun, wenn man Opfer eines Betrugs geworden ist?
Antwort 2: Betroffene sollten sich umgehend mit der Verbraucherzentrale und der Polizei in Verbindung setzen und alle verfügbaren Beweise sichern.

Lesen Sie auch >   Bild von Sir Keir Starmer mit rosa Hijab ist nicht echt

Frage 3: Wie können Anleger ihr Geld schützen?
Antwort 3: Sie sollten keine Überweisungen an Privatpersonen tätigen und immer die Glaubwürdigkeit des Anbieters hinterfragen.

Frage 4: Was sind typische Merkmale von Anlagebetrug?
Antwort 4: Typische Merkmale sind das Fehlen eines Impressums, unrealistisch hohe Renditeversprechen und die Aufforderung zu weiteren Zahlungen.

Frage 5: Wie verbreiten die Betrüger ihre Angebote?
Antwort 5: Sie nutzen gefälschte Pressemitteilungen, missbrauchen Namen und Bilder von Prominenten und bewerben ihre Angebote aggressiv in sozialen Netzwerken und Webportalen.

Fazit

Die Zunahme von Betrugsfällen im Bereich der Geldanlage, insbesondere im Zusammenhang mit Kryptowährungen und KI, erfordert von Anlegern ein hohes Maß an Wachsamkeit. Entscheidend ist, dass Anleger lernen, Warnsignale zu erkennen und kritisch zu hinterfragen, bevor sie ihr Geld investieren. Durch Aufklärung und Wachsamkeit kann das Risiko, Opfer eines Betruges zu werden, deutlich verringert werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Hessen

Wir laden Sie ein, den Mimikama-Newsletter zu abonnieren und sich für unsere Online-Vorträge und Workshops anzumelden. Schützen Sie sich vor Falschinformationen und Betrug.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)