Facebook-, WhatsApp- und Instagram-Mutter Meta hat bei der Entwicklung seiner Twitter-Alternative offenbar die nächste Stufe erreicht. Die App, an der der Konzern bereits seit einigen Monaten mit Hochdruck arbeitet, trägt den vorläufigen Namen „Barcelona“ und hat nun zumindest schon einmal ein Icon spendiert bekommen. Dieses hat der App-Forscher Alessandro Paluzzi im Code des noch unveröffentlichten Programms entdeckt und gleich auf Twitter gepostet. Wann die App offiziell verfügbar sein wird, ist noch unklar.
#Instagram continues to work on „Barcelona“ their new text-based social network, let’s see the app icon 👀
— Alessandro Paluzzi (@alex193a) June 1, 2023
ℹ️ No, the app hasn’t been released yet. pic.twitter.com/Z9fVBaLcZN
Mit Spannung erwartet
„Instagram hat die Arbeit an ‚Barcelona‘, ihrem neuen textbasierten sozialen Netzwerk weitergeführt. Schaut euch das App-Icon dazu an“, heißt es in einem Posting von Alessandro Paluzzi. Der Experte hat in letzter Zeit so einige Details zum mit Spannung erwarteten Twitter-Konkurrenten in Erfahrung gebracht und mit der Community geteilt. So sollen einzelne Posts beispielsweise maximal 500 Zeichen umfassen und jeder Thread soll wiederum höchstens 100 Posts beinhalten dürfen.
Im Vergleich zu Twitter soll die Handhabung von Barcelona wesentlich vereinfacht sein und mehr an einen herkömmlichen Chat-Feed erinnern. „Auf diese Weise versucht Meta auf eine Veränderung im User-Verhalten zu reagieren, bei der sich soziale Interaktionen vermehrt in private Chats verlagern. Damit will man insbesondere bei Nutzern punkten, die sich von Twitter abwenden und sich nach neuen ähnlichen Spielwiesen umsehen“, vermuten Branchenkenner von „SocialMediaToday“.
Unzufriedene Community
Dass Meta offen damit spekuliert, dass der Unmut über den Führungsstil von Elon Musk bei der Twitter-Community so groß wird, dass es zu einer Massenabwanderung kommen könnte, ist längst kein Geheimnis mehr. Wenn mehr Menschen mit Twitter unzufrieden sind, aber weiterhin Kurznachrichten in Echtzeit abschicken und empfangen wollen, eröffnet das dem Konzern von Mark Zuckerberg eine vielversprechende Möglichkeit. „Gemeinsam mit Instagram betritt man den Rasen von Twitter und hofft darauf, dessen zahlreiches Publikum aufzusammeln“, so die Experten-Einschätzung.
HIER finden Sie weitere Informationen zur geplanten Twitter Alternative.
Quelle:
Pressetext
Das könnte auch interessieren:
Twitter: Die kontroverse Zensurpolitik unter Musks Führung
Bedrohliche Weiten des Internets: Datenschutzrisiken auf diesen Websites
Facebook-Kettenbrief: DSGVO, Datenschutz, Algorithmen und die Wahrheit hinter den Fehlinformationen
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

