Mordermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz: Fake!

Autor: Andre Wolf

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Sebastian Kurz Faktencheck
Sebastian Kurz Faktencheck

Seit vielen Monaten schon gibt es im Netz Behauptungen, dass es in Deutschland Ermittlungen gegen den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz wegen Mordes geben würde.

Und nicht nur wegen Mord: Angeblich wird gegen Sebastian Kurz auch wegen sexuellen Missbrauchs und anderen Deliktes ermittelt. Diese und weitere Ausführungen finden sich auf einer Webseite.

In dem Artikel der Webseite werden schwere Anschuldigungen genannt, die aus der Ich-Perspektive erzählt wurde. Die vermeintliche Autorin behauptet entsprechend, sie habe es selbst miterlebt. Man liest unter anderem:

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Kurz hat zum Beispiel durch Erwürgen oder den Gebrauch von Schusswaffen vor laufender Kamera Kinder getötet, die er zuvor zusammen mit anderen missbraucht hat.

Aufgrund der Ich-Perspektive gibt es natürlich keine weiteren Fakten oder Beweise in dem Artikel, lediglich die vermeintliche Augenzeugendarstellung. Es gibt lediglich einen einzigen Anhaltspunkt in dem Artikel gegen Sebastian kurz.

Faktencheck Bundeskanzler Kurz

Zu Beginn des Artikels wird behauptet, die Staatsanwaltschaft Berlin ermittle gegen Sebastian Kurz unter dem Aktenzeichen 8 St 221 / 19 b. Das ist zumindest ein Ansatzpunkt, anhand dessen man prüfen kann.

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Das haben an dieser Stelle bereits die Faktenprüfer der dpa schon gemacht und Kontakt zu der Staatsanwaltschaft in Berlin aufgebaut. Von dort bekamen sie eine klare Aussage:

„Gegen die von Ihnen genannte Person ist ein Ermittlungsverfahren bei den Berliner Strafverfolgungsbehörden nicht ermittelbar. Das von Ihnen mitgeteilte Aktenzeichen ist hier nicht bekannt, solche werden hier auch nicht verwendet.“

Sebastian Kurz hat ebenso bereits 2019 schon in einem längeren Posting angerissen, dass er mit bestimmten Gerüchten diffamiert wird. Innerhalb des Postings schreibt er:

Dem nicht genug werden auch Gerüchte über Kinderpornografie, Drogenmissbrauch oder Korruption gestreut. Frei nach dem Motto: „Irgendwas wird schon hängen bleiben“

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