Mutter wirft Ärzten Nachlässigkeit vor, die Klinik dementiert
Ärger und Vorwürfe einer Mutter über Ärzte wegen der Krankheit ihres Sohnes sorgen für Diskussionen. Mimikama beleuchtet die Hintergründe und Reaktionen
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Für Emotionswellen sorgt der Beitrag einer Mutter auf Facebook, die diversen Ärzten vorwirft, die Krankheit ihres Sohnes nicht erkannt zu haben.
Konkret leidet der Junge an einem Hirntumor, der nach Aussagen der Mutter lange Zeit von diversen Ärzten nicht erkannt wurde. Auf Facebook macht die Frau ihrem Ärger Luft:
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Einen Teil der Vorwürfe der Mutter betrafen auch die Kinderklinik Siegen, welche sich sowohl auf Facebook als auch in einer offiziellen Pressemitteilung gegen die Darstellung der Frau wehrt:
Wir sind entsetzt, wie in einem öffentlichen Medium das Schicksal eines kleinen Kindes ausgebreitet wird.
Die Sorge und Trauer der Mutter können wir aber sehr gut nachvollziehen.
Wir wissen, dass Eltern immer das Beste für ihr Kind wollen.
Durch die einseitige Darstellung im Post sind wir zu folgender Klarstellung gezwungen:
Frau Föber hat die Empfehlung der Ärzte der DRK-Kinderklinik Siegen zur Diagnostik und weiteren Behandlung anlässlich der Vorstellung ihres Kindes am 04.12.2018 in der DRK-Kinderklinik Siegen abgelehnt und eine weitere Behandlung verweigert.
Weitere Details werden wir, auch zum Schutz der Familie, nicht veröffentlichen.
Aus diesem Grund bitten wir von weiteren Anfragen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzusehen.
Wir hoffen, dass die anstehende Behandlung gut verläuft und der Patient schnellstmöglich wieder gesund wird.
Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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