Diese E-Mails sind so gestaltet, dass sie auf den ersten Blick echt aussehen. Oft wird im Betreff ein bekannter Firmenname verwendet, wie zum Beispiel „Ifolor GmbH“, einem Produzenten von Fotobüchern und Fotogeschenken, und es wird behauptet, dass eine Zahlung erfolgt sei.

Gefährliches Spiel mit gefälschten E-Mails

Sie öffnen Ihre Mailbox und finden eine Nachricht von „[email protected]„. Der Betreff lautet „Beleg für Ihre Zahlung an Ifolor GmbH“. Sie sind verwirrt, denn Sie können sich nicht erinnern, eine solche Transaktion getätigt zu haben. Die Nachricht informiert über eine Zahlung von 121,05 Euro.

Vorsicht Phishing: Wie gefälschte PayPal-Mails täuschen -Screenshot der Email über die angebliche Zahlung
Screenshot der Email über die angebliche Zahlung

Neugierig und verunsichert klicken Sie auf den Link in der E-Mail: “Stornieren Sie diese Transaktion”. Und hier beginnt die Falle: Der Link führt nicht auf die echte PayPal-Website, sondern auf eine raffiniert gefälschte Kopie.

Der gefährliche Klick

Auf der gefälschten Seite angekommen, wird man aufgefordert, seine Zugangsdaten einzugeben.

Vorsicht Phishing: Wie gefälschte PayPal-Mails täuschen -Screenshot der gefälschten Log-In-Seite
Screenshot der gefälschten Log-In-Seite

Nachdem man nun auch sein Passwort eingegeben hat, erscheint eine andere Buchung als in der E-Mail – diese Inkonsistenz ist ein klares Indiz für Betrug.

Vorsicht Phishing: Wie gefälschte PayPal-Mails täuschen -Screenshot der Seite auf der man nach dem Log-In landet
Screenshot der Seite auf der man nach dem Log-In landet

Die Betrüger gehen aber noch einen Schritt weiter. Sie bieten einen Link an, um das “Problem zu melden”. Klickt man auf diesen Link, gelangt man auf eine weitere gefälschte Seite, auf der die Kreditkartendaten einschließlich des CCV-Codes abgefragt werden.

Vorsicht Phishing: Wie gefälschte PayPal-Mails täuschen -Screenshot der gefälschten Hilfeseite
Screenshot der gefälschten Hilfeseite

Die Folgen eines Klicks

Auf diese Weise erhalten die Betrüger nicht nur Zugang zu Ihren PayPal-Zugangsdaten, den dort hinterlegten Zahlungsinformationen, sondern auch Ihren Kreditkartendaten. Mit diesen Informationen können sie erheblichen finanziellen Schaden anrichten.

Prävention und Schutz vor Phishing

Seien Sie stets wachsam. Überprüfen Sie immer die E-Mail-Adresse des Absenders und klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen E-Mails. Geben Sie Ihre Anmeldedaten nur auf der offiziellen PayPal-Website ein, die Sie selbst im Browser aufrufen.

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Fazit: Bleiben Sie wachsam

Dieser Artikel zeigt, wie wichtig es ist, bei E-Mails, die finanzielle Transaktionen betreffen, vorsichtig zu sein. Prüfen Sie stets die Echtheit solcher Nachrichten und geben Sie niemals voreilig persönliche Daten preis. Ihre Sicherheit liegt in Ihren Händen.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)