Wismar – Vorläufig festgenommen wurde heute ein 20-Jähriger, der in der Wismarer Innenstadt mehrere Personen angegriffen hat. Dabei wurden ein Mann(35) schwer und zwei weitere Männer im Alter von 35 und 61 Jahren leicht verletzt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:10 Uhr. Nach bisherigem Erkenntnisstand war der 35-jährige Wismarer und sein 61-jähriger Vater in der Altwismarstraße zunächst von dem Tatverdächtigen beschimpft und dann körperlich angegriffen worden. Dabei wurde der 35-Jährige so heftig getreten, dass er sofort zu Boden ging. Anschließend traktierte der Tatverdächtige den am Boden liegenden weiter mit Faustschlägen und Fußtritten, so dass der das Bewusstsein verlor. Der 61-Jährige hatte sich schützend über den Körper seines Sohnes geworfen und erhielt dann selbst Tritte und Schläge.
Ein Zeuge (35), der sich gerade auf dem Weg zur Arbeit befand, sprach den Tatverdächtigen an und versuchte deeskalierend einzugreifen. Der Schläger ließ sich aber nicht beruhigen und ging auch auf den Zeugen los. Er drohte dabei mit einem Küchenmesser. Der Zeuge konnte dem Angreifer das Messer aus der Hand schlagen und den 20-Jährigen durch couragiertes Handeln bis zum Eintreffen der Polizei ablenken, sodass die am Boden liegenden Opfer keinen weiteren Angriffen ausgesetzt waren. Im Zuge des beherzten Eingreifens wurde auch der Zeuge durch einen gezielten Faustschlag verletzt und erlitt ein Hämatom am Auge.
Der schwer verletzte 35-jährige Geschädigte wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wird er intensivmedizinisch behandelt. Lebensgefahr besteht nicht.
Der aus Wismar stammende Tatverdächtige ließ sich zunächst widerstandlos festnehmen. Im Streifenwagen leistete er dann jedoch erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Dabei wurden die eingesetzten Polizeibeamten massiv beleidigt und ein Beamter in die Hand gebissen. Nur aufgrund des Tragens von stichhemmenden Einsatzhandschuhen blieb der Beamte unverletzt. Lediglich der Handschuh wurde beschädigt.
Bei dem vorläufig festgenommenen Mann handelt es sich um einen 20-jährigen Wismarer, der bereits mehrfach polizeilich bekannt ist. Gegen ihn wird jetzt u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Er befindet sich noch immer in polizeilichem Gewahrsam und soll morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

