Twitter warnt vor einer Sicherheitslücke die die Android-Versionen betrifft. Laut Aussagen des Mikro-Bloggingdienstes wurde die Sicherheitslücke bisweilen aber noch nicht ausgenutzt.
Da wurde erst kürzlich das Datenleck bei Facebook bekannt, da legt Twitter gleich nach: Vor kurzem soll ein Problem behoben worden sein. Eine Sicherheitslücke, die jedoch zeitnah behoben wurde und ein Update der Android-Version erfordert:

Hallo,
Wir haben vor Kurzem ein Problem behoben, das deinen Account hätte kompromittieren können. Obwohl wir keine Beweise haben, dass die Schwachstelle ausgenutzt wurde, können wir es nicht völlig ausschließen. Deshalb informieren wir dich. Mehr über dieses Problem erfährst du hier.
Bitte führe so bald wie möglich ein Update auf die neueste Version von Twitter für Android durch, um deinen Account zu sichern.
Wir bedauern diesen Vorfall und arbeiten weiter daran, für die Sicherheit deiner Informationen auf Twitter zu sorgen. Über dieses Formular kannst du dich an unseren Datenschutzbeauftragten wenden, um Informationen zur Sicherheit deines Accounts anzufordern.
Danke,
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Der Faktencheck
Ja, Twitter informiert sowohl auf seinem Blog als auch direkt über Twitter, dass sie kürzlich eine Schwachstelle behoben haben und Nutzer ihre App so schnell wie möglich updaten sollen:
We recently fixed a vulnerability within our Android app. To keep your account safe, please update your app as soon as possible. The update is available here: https://t.co/ImcsssBt9b
— Twitter Support (@TwitterSupport) December 20, 2019
Laut Twitter soll nur die Version für Android betroffen gewesen sein. Die Schwachstelle ermöglichte es Angreifern nicht öffentliche Account-Informationen zu sehen oder die Kontrolle über einen Account zu ergreifen und zum Beispiel Tweets oder Direktnachrichten zu verschicken.
Der Mikroblogging-Dienst betont, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass die Lücke auch tatsächlich von Cyber-Kriminellen genutzt wurde. Mahnt aber auch, dass es nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.
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2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

