Wasservergiftung bei Hunden – KEIN Hoax!

Hunde können bei Hitze zu viel Wasser trinken und in Gefahr geraten. Mimikama informiert über Wasservergiftung und gibt wertvolle Präventionstipps

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Bei den derzeitigen extrem heißen Temperaturen haben natürlich auch Hunde viel Durst. Doch Vorsicht ist angesagt: Tatsächlich können Hunde auch zuviel Wasser trinken!

Wir bekamen Anfragen, ob es sich bei einem Artikel der Seite „Vawidoo“ eventuell um einen Hoax oder Clickbait handelt. Dem ist aber keineswegs so!

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Screenshot Facebook
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So berichtet die Seite vollkommen korrekt, dass Hunde beim Spielen in Gewässern oftmals auch zuviel Wasser aufnehmen. Dadurch gerät allerdings deren Elektrolythaushalt durcheinander und die Nieren können das überschüssige Wasser nicht mehr ausfiltern. Das Wasser reichert sich dadurch in Blutgefäßen und Organen an, es kann zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit, im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.

Unsere Kollegin Anke schreibt dazu auf der Seite ihrer Tierarztpraxis:

„Das Phänomen nennt sich Hyperhydration oder auch Wasservergiftung.
Die Hunde werden taumelig, speicheln unter Umständen viel, erbrechen sich und erscheinen kaum ansprechbar. Es kann zu einer Schwellung des Gehirns (Hirnödem) kommen, die letztlich auch zum Tode führen kann.
Wenn Hunde zu viel und zu schnell Wasser trinken kann es zu dieser Erkrankung kommen, deswegen bitte immer darauf achten , dass die Hunde nicht dauerhaft im Wasser spielen und auch trinken, sondern dass es genügende Pausen gibt.
Sollte man ein Taumeln und/oder Erbrechen feststellen nach einem ausgiebigen Bad, dann bitte zügig den nächsten Tierarzt aufsuchen.“

Die Seite Vawidoo gibt einen weiteren nützlichen Tipp: Salzkekse und Salzstangen!

Die Nieren benötigen Salz, um zu funktionieren, da ansonsten zu wenig Wasser über den Urin ausgeschieden wird. Deswegen ist es ratsam, dieses dem Hund immer wieder zwischendurch als Häppchen in Form von Salzkeksen oder Salzstangen zu geben und ihn genau zu beobachten. Bei ersten Anzeichen von Schwindel, Krämpfen, Übelkeit oder Erbrechen sollte man sofort den Tierarzt aufsuchen, da sich das Krankheitsbild innerhalb weniger Stunden verschlechtern kann!


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