Ein fingierter Anruf bei einem Callcenter: „Diese Zeit haben wir ihm geklaut (22 Minuten und 40 Sekunden), in denen er sonst niemanden belästigen konnte“.
Wir wissen nicht, bei welchem Callcenter der Schweizer Social-Media-Journalist und Comedian Cedric Schild genau angerufen hat und welche Vorgeschichte es zu diesem Video gibt, dennoch dürfte er vielen Menschen mit diesem Video aus der Seele sprechen.
Was Schild getan hat: Er hat bei einem nicht näher definierten Callcenter angerufen und einen Angestellten am Telefon hingehalten. Es dürfte sich weniger um ein Supportcallcenter einer Filrma gehandelt haben, da man am Ende des Videos erfährt, dass der Mitarbeiter in dieser Zeit „sonst niemanden belästigen konnte“
Seine Taktik war dabei ganz einfach, er hat selbst ein solches Center gespielt und mehrfach den Angerufenen in vermeintliche Warteschleifen, gestellt oder an unwissende „Mitarbeiter verbunden“.
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Das Video erinnert ein wenig an die Gespräche, die Klaas Heufer-Umlauf mit diversen Telefonbetrügern hatte. Auch da war es dieselbe Methode: Mitarbeiter von undurchsichtigen Callcentern hinhalten. Es handelte sich dabei um Center, die einen Telefonbetrug durchführen sollten.
Diese wollten direkten Zugriff auf den PC haben, um angeblich irgendwelche Viren zu beseitigen. Dann installieren diese Callcenter aber im Hintergrund quasi echte Viren und Trojaner (man will ja den Kunden behalten) und möchten einen obendrauf noch eine Software bis zu 200 Euro zum Schutz andrehen!
Heufer-Umlauf hat diese Videos für „Late Night Berlin“ produziert und dazu auch eine kleine Hilfe aka. „Gegenscript“ veröffentlicht, den man auf der Webseite von „Late Night Berlin“ lesen kann (hier).
Wer die Videos von Heufer-Umlauf sehen will, findet sie in unseren Artikeln „Telefonbetrüger hinhalten und Spaß dabei haben!“ (HIER) und „Klaas, Teil 2: Virus-Betrüger hinhalten und Spaß haben“ (HIER).
Artikelbild: Shutterstock / Von Tyler Olson
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