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Lieferando sieht sich dieser Tage mit dem Vorwurf konfrontiert, dass die Trinkgelder aus Online-Bestellungen nicht bei den Mitarbeitern landen.
Lieferando: Missverständnis bei Online-Trinkgeldern – Das Wichtigste zu Beginn:
Die kontaktlose Lieferung und Bezahlung bei Lieferando wurde um die Möglichkeit, Trinkgeld zu geben, erweitert. Lieferando weist den Vorwurf, dass dieses nicht bei den Mitarbeitern ankommt, zurück.
Trinkgeld bei Online-Bestellung
Lieferando hat seinen Online-Bestellservice um einen Punkt erweitert: Trinkgeld.
Damit kann man bei einer Bestellung angeben, ob man Trinkgeld geben möchte. Und wenn, in welcher Höhe.
Mit dieser Funktion soll es möglich sein, auch bei bargeldloser Bezahlung Trinkgeld zu geben. Auch unter dem Aspekt „kontaktlose Lieferung“ zum Schutz vor dem Coronavirus.
Werden die Trinkgelder weitergegeben?
Nun wird allerdings der Vorwurf verbreitet, dass Lieferando die Trinkgelder nicht weitergeben würde. Warnhinweise dazu würden von den Restaurants an die Kunden verteilt.
So fand eine Kundin eine solche Mitteilung in ihrem Pizzakarton.
Screenshot Facebook
Reaktion seitens Lieferando
Lieferando weist diesen Vorwurf zurück.
Hallo zusammen,
um Missverständnissen vorzubeugen, hier ein „kurzes“ Statement zu unserer neuen Online-Trinkgeld-Funktion. ? pic.twitter.com/rZe7go8hNH
Laut Lieferando werde monatlich eine Übersicht der Trinkgelder an die bei Lieferando angestellten Mitarbeiter ausgehändigt.
Restaurants, die eigene Lieferanten angestellt haben, sind für die Verteilung der Trinkgelder selbst verantwortlich. Jedenfalls würden die Gelder wöchentlich „ohne Abzug von Provisionen an die Restaurant-Partner ausgezahlt.“
„Das Trinkgeld geht selbstverständlich nicht an Lieferando.de, sondern direkt an die Fahrer und Restaurant-Partner“, so eine Sprecherin gegenüber der MOPO.
Lieferando vermutet Missverständnis
Lieferando hat derzeit keine Erklärung zu den gemeldeten Fällen, die MOPO vorliegen. Es wird ein Missverständnis vermutet. So möchte Lieferando die Kommunikation mit Lieferanten und Restaurant-Partnern dahingehend optimieren. Betroffene Restaurants werden aufgefordert, sich beim Kundenservice zu melden.
Wer auf Nummer sicher gehen will, gibt sein Trinkgeld ganz „oldschool“ dem Lieferanten bar in die Hand.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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