KI-Musik chancenlos gegen menschliche Werke

Erfahre bei Mimikama, warum KI-generierte Musik qualitativ hinter menschlichen Kompositionen zurückbleibt und welche Urheberrechtsrisiken bestehen

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KI-Musik, also von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Musik, kann mit musikalischen Werken, die von Menschen komponiert worden sind, qualitativ nicht mithalten. Die Algorithmen und Ansätze des Maschinellen Lernens führen zudem nicht selten zu einem Copyright-Problem, da sie Teile von Stücken, mit denen sie trainiert wurden, einfach übernehmen und in ihre Kompositionen einbauen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher der University of York, die vor künftigen ethischen und juristischen Problemen in diesem Zusammenhang warnen.

Signifikant besser bewertet als KI-Musik

„Unsere Analyse hat klar gezeigt, dass Musikstücke, die von Menschen komponiert worden sind, signifikant höher bewertet werden und stilistisch betrachtet erfolgreicher sind als alles, was Systeme, die Computer-generierte Stücke produzieren können, bisher zusammengebracht haben“, so Co-Studienautor Tom Collins von der School of Arts and Creative Technologies der University of York.

Abgesehen von der geringeren Qualität hätte KI-basierte Musik aber noch ein anderes gravierendes Problem. „Wir haben Fehler in den Algorithmen gefunden, die potenziell direkte Verstöße gegen geltendes Urheberrecht hervorrufen könnten“, betont der Experte. „Wenn Künstler X einen KI-generierten musikalischen Auszug verwendet, hat der Algorithmus, der diesen erstellt, manchmal einfach einen Teil eines Songs aus den Trainings-Daten von Künstler Y kopiert. Falls Künstler X dann sein Werk veröffentlicht, verstößt er unwissentlich gegen das Copyright von Künstler Y“, erläutert Collins.

„Wir haben Fehler in den Algorithmen gefunden, die potenziell direkte Verstöße gegen geltendes Urheberrecht hervorrufen könnten“

Tom Collins

„Ergebnisse besorgniserregend“

Für seine KI-Musik-Studie hat das Team 50 Personen rekrutiert, die in musikalischer Hinsicht bereits einige Erfahrung mitbringen, Noten lesen können und sich mit bestimmten musikalischen Stilmustern auskennen. Die Bewertung sollte nämlich nicht ausschließlich aufgrund von subjektiven Musikgeschmäckern erfolgen. Den Teilnehmern wurden dann verschiedene Auszüge aus musikalischen Stücken vorgespielt, die zum Teil von Menschen und zum Teil von Computern (KI-Musik), komponiert worden sind.

„Die Ergebnisse sind besorgniserregend und werfen die Frage auf, ob Unternehmen, die solche Algorithmen entwickeln, nicht in irgendeiner Form kontrolliert werden sollten oder sich selbst kontrollieren müssen. Sie kennen die Schwachstellen ihrer Algorithmen und sollten sich darauf konzentrieren, diese zu korrigieren. Nur dann kann die KI weiter diesen Content generieren, aber in einer ethischen und legalen Form“, meint Collins.

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Pressetext
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