Die Digitalisierung hat das Leben in vielerlei Hinsicht erleichtert, aber sie hat auch ihre Schattenseiten. Eine dieser Schattenseiten ist der Betrug per WhatsApp und SMS. Seit vielen Jahren hat sich diese Masche zu einem Massenphänomen entwickelt, bei dem Kriminelle versuchen, an die Daten von Bankkunden zu gelangen. Die Banken sind alarmiert und warnen ihre Kunden offensiv vor diesen kriminellen Machenschaften, doch letztlich liegt es an den Kunden selbst, wachsam zu bleiben.

Warnung: Betrug per WhatsApp und SMS

In den letzten Monaten sind vermehrt Fälle bekannt geworden, in denen Betrüger ihre Opfer per WhatsApp oder SMS kontaktieren. Sie geben sich als Bankmitarbeiter aus und versuchen, die Kunden zur Preisgabe ihrer persönlichen Daten oder sogar ihrer PIN zu bewegen. Häufig verwenden die Kriminellen täuschend echt aussehende Links, die auf gefälschte Webseiten führen, auf denen die ahnungslosen Opfer dann ihre Daten eingeben.

Screenshot einer Fake-SMS. Betrug per WhatsApp und SMS
Screenshot einer Fake-SMS

Die Banken sind sich der Gefahr bewusst und gehen offensiv gegen diese Betrugsmasche vor. Sie informieren ihre Kundinnen und Kunden über das Vorgehen der Betrüger und geben Tipps, wie man sich vor solchen Angriffen schützen kann. So raten sie beispielsweise, keine Links in unbekannten Nachrichten anzuklicken und keine persönlichen Daten wie Passwörter oder PINs preiszugeben. Außerdem sollte man bei verdächtigen Nachrichten immer den Absender genau prüfen und im Zweifelsfall bei der Bank nachfragen.

Doch trotz aller Warnungen fallen immer noch viele Menschen darauf herein. Vor allem ältere Menschen, die mit den Tücken der digitalen Welt weniger vertraut sind, werden häufig Opfer solcher Betrügereien. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, auch Angehörige und Freunde aufzuklären und für das Thema zu sensibilisieren.

Lesen Sie auch >   Fehlinterpretation einer Umfrage: 72 % der Ukrainer für Diplomatie plus Militärschläge

Fakt ist, dass die Betrüger immer dreister werden und neue Methoden entwickeln, um an die Daten der Bankkunden zu gelangen. Es ist daher wichtig, dass jeder Einzelne wachsam bleibt und sich vor den Gefahren schützt.


FAQ: Betrug per WhatsApp und SMS – Schutzmaßnahmen für Bankkunden


  1. Frage: Wie erkenne ich betrügerische Nachrichten über WhatsApp oder SMS?

Antwort: Betrügerische Nachrichten lassen sich oft an folgenden Merkmalen erkennen: unbekannter oder verdächtiger Absender, schlechte Grammatik oder Rechtschreibung, Aufforderung zur Eingabe persönlicher Daten oder zu günstige Konditionen. Im Zweifelsfall sollte man die Nachricht ignorieren und direkt bei der Bank nachfragen.

  1. Frage: Was sollte ich tun, wenn ich eine verdächtige Nachricht erhalte?

Antwort: Löschen Sie die verdächtige Nachricht und klicken Sie auf keinen Fall auf die darin enthaltenen Links. Informieren Sie Ihre Bank über den Vorfall, damit diese die notwendigen Schritte einleiten kann. Sie können auch Anzeige bei der Polizei erstatten.

  1. Frage: Wie kann ich mich vor solchen Betrügereien schützen?

Antwort: Um sich vor Betrug zu schützen, sollten Sie keine Links in unbekannten oder verdächtigen E-Mails anklicken, keine persönlichen Daten wie Passwörter oder PINs preisgeben und den Absender verdächtiger E-Mails überprüfen. Nutzen Sie außerdem Sicherheitsmaßnahmen wie Antivirenprogramme und Firewalls und halten Sie Ihre Software immer auf dem neuesten Stand.

  1. Frage: Was sollte ich tun, wenn ich bereits auf eine solche Betrugsmasche hereingefallen bin?

Antwort: Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, sollten Sie sofort Ihre Bank informieren, um mögliche Transaktionen zu stoppen und Ihre Konten zu sichern. Ändern Sie alle betroffenen Passwörter und PINs. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, um die Strafverfolgung der Betrüger zu unterstützen.

  1. Frage: Wie kann ich andere vor dieser Betrugsmasche warnen?
Lesen Sie auch >   Gehaltskonto soll geändert werden? Schützen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor möglichem Betrug

Antwort: Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Freunden, Familie und Bekannten, um sie für das Thema zu sensibilisieren. Informieren Sie sie über die Vorgehensweise der Betrüger und geben Sie ihnen Tipps, wie sie sich schützen können. Nutzen Sie auch die sozialen Medien, um auf diese Betrugsmasche aufmerksam zu machen und andere zur Vorsicht zu mahnen.

  1. Frage: Was unternehmen Banken, um ihre Kunden vor solchen Betrügereien zu schützen?

Antwort: Die Banken sind sich der Gefahr bewusst und gehen aktiv gegen diese Betrugsmaschen vor. Sie informieren ihre Kundinnen und Kunden über die Vorgehensweise der Betrüger und geben Tipps, wie man sich vor solchen Angriffen schützen kann. Darüber hinaus arbeiten sie kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Sicherheitsvorkehrungen, um das Risiko solcher Betrügereien zu minimieren.

  1. Frage: Gibt es spezielle Apps oder Programme, die mir helfen können, betrügerische Nachrichten zu erkennen?

Antwort: Es gibt verschiedene Sicherheits-Apps und -Programme, die helfen können, betrügerische Nachrichten zu erkennen und zu blockieren. Dazu gehören beispielsweise Antivirenprogramme oder Messaging-Apps mit integrierten Sicherheitsfunktionen. Informieren Sie sich über die verfügbaren Optionen und wählen Sie eine Lösung, die Ihren Anforderungen entspricht.

  1. Frage: Wie kann ich sicherstellen, dass meine Bank tatsächlich der Absender einer Nachricht ist?

Antwort: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Nachricht von Ihrer Bank stammt, sollten Sie die offiziellen Kontaktdaten der Bank nutzen, um direkt nachzufragen. Rufen Sie die Bank unter der Telefonnummer an, die auf ihrer Website oder auf Ihren Kontoauszügen angegeben ist, oder schreiben Sie eine E-Mail an die offizielle Adresse. Geben Sie keine sensiblen Informationen weiter, bevor Sie nicht sicher sind, dass Sie tatsächlich mit Ihrer Bank kommunizieren.

  1. Frage: Was können ältere Menschen oder Menschen, die weniger technikaffin sind, tun, um sich vor solchen Betrügereien zu schützen?
Lesen Sie auch >   Russischer Anschlag auf Rheinmetall-Chef Papperger vereitelt

Antwort: Es ist wichtig, dass auch ältere oder weniger technikaffine Menschen über die Gefahren solcher Betrügereien informiert sind. Auch sie sollten die oben genannten Schutzmaßnahmen beachten und bei Unsicherheiten Familienangehörige oder Freunde um Rat fragen. Angehörige und Freunde können helfen, indem sie regelmäßig aufklären und für das Thema sensibilisieren.

  1. Frage: Gibt es gesetzliche Regelungen, die Banken dazu verpflichten, ihre Kunden vor solchen Betrugsmaschen zu schützen?

Antwort: Die Banken sind gesetzlich verpflichtet, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um die Daten und Vermögenswerte ihrer Kunden zu schützen. Es liegt jedoch auch in der Verantwortung der Kunden, wachsam zu sein und die von den Banken angebotenen Sicherheitsmaßnahmen zu nutzen. Im Betrugsfall kann die Haftung der Bank je nach den Umständen und der Sorgfaltspflicht des Kunden variieren.


Passend zum Thema:

„S-pushTAN App läuft ab“ – Warnung vor SMS


Besuchen Sie uns auch in unserer Gruppe auf Facebook: Mimikama-Faktenchecks

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)